Auf Tour mit Massive Attack: Wie alles anfing – und andere interessante Dinge

Von in Auf Tour mit Massive Attack, Live Sound

Der folgende Beitrag ist der erste aus der Serie Auf Tour mit Massive Attack von Robb Allan. Robb berichtet aus seiner Perspektive als FOH-Toningenieur und Mitglied des Avid Live-Sound-Teams. Übersetzung: Anke Cherrak

Wenn ich unterwegs bin, werde ich oft gefragt, wie ich zu dem kam, was ich heute mache. Mit diesem Artikel, dem ersten einer Serie von Blog-Posts über meine Erlebnisse in der Audiowelt – und dem einen oder anderen Ausflug in die etwas abenteuerlicheren Bereiche des Showbiz – möchte ich versuchen, die Frage zu beantworten. Beruflich fahre ich zweigleisig: Ich bin Mitglied des Avid Live-Sound-Teams, und ich arbeite als Live-Tonmann für diverse Bands.

In den vergangenen vier Jahren habe ich mich stark auf die Entwicklung des neuen, revolutionären Avid S3L-Systems konzentriert. In diesem Sommer nahm ich es mit auf Tour – für den FOH-Mix meiner absoluten Lieblingsband, Massive Attack – und verband damit die beiden Welten, in denen ich mich bewege. In meinem Blog-Post berichte ich über das Equipment, die Proben, die Konfiguration der Show-Files für Massive Attack, Plug-Ins, Virtuelle Soundchecks, die Zusammenarbeit im Team und meine Sound-Philosophie im Allgemeinen. Und vielleicht erzähle ich auch noch die eine oder andere indiskrete Anekdote aus meiner nicht ganz unbewegten Vergangenheit.

Die ersten Jahre

1975 war ich zum ersten Mal auf Tour. Zu dieser Zeit war die Beschallungsanlage noch gasbetrieben, und wir reisten mit Pferd und Wagen durch die Lande. Aber schon damals wusste ich, dass genau das mein Leben war.

Ich war ein aufstrebender junger Musiker und Gitarrist der erfolglosesten Boyband der Welt. Ein Kritiker sagte mal, so wie wir aussähen, könnten uns nur unsere Mütter lieben. Gegen Ende meiner wilden Jugendzeit war ich Punk-Rocker, und Popmusik war für mich das Letzte. Wir wissen alle, dass Tonleute in der Regel Musiker sind, die nicht genug geübt haben – und, ja, ich bekenne mich schuldig.

Ich spielte in diversen Bands, doch als ich Mitte Zwanzig war, wurde mir klar, dass meine Zukunft als Gitarrist eher im Bereich Tontechnik lag. Als Musiker hatte ich hier und da schon ein bisschen technisches Fachwissen aufgeschnappt. Außerdem verbrachte ich ein paar Jahre an einer Kunsthochschule – in einer Ära, als Malerei, Zeichnen und all so etwas als ‚alte Hüte‘ galten. Jeder machte plötzlich Videos und Klanginstallationen, Happenings und Performance-Kunst. So erlernte ich das Schneiden von Audiomaterial mit Hilfe von Bandmaschinen und Rasierklingen. Wir besaßen ein brandneues Vierspur-Studio, VCS3-Synths und unglaublich viel Enthusiasmus. Den jüngeren Lesern sollte ich vielleicht erklären, dass wir vor meiner Zeit als Mitarbeiter der Firma, die das Harddisc-Recording und -Editing erfand, mit diesen langen, dünnen Kunststoffdingern mit Eisenoxid-Beschichtung arbeiteten, die auf Spulen aufgewickelt und über Magnetköpfe gezogen wurden. Ich erinnere mich noch ganz genau!! Ich pfiff auf meinen Hochschulabschluss und verbrachte mein letztes Uni-Jahr auf Tour mit einer experimentellen Electronica/New Romantic-Gruppe. Es war mir völlig unverständlich, als die Hochschule meinte, dies könne nicht als Abschlussprojekt anerkannt werden – nicht einmal, als ich ausdrücklich darauf hinwies, dass ich jeden Abend mein Gesicht anmalte.

On Tour with Massive Attack

On Tour with Massive Attack

Jobs im ‘Fiddler’

Die Chance für meinen ersten Gig als Tonmann bescherte mir Vince Power. Ja, der legendäre Vince Power, der in den Neunzigern für sämtliche Veranstaltungen in London und alle Festivals in England verantwortlich zu zeichnen schien! Damals gehörte ihm nur ein Club in Harlesden, im Nordwesten von London, mit dem Namen The Mean Fiddler.

On Tour with Massive Attack

Vince kam aus Waterford und liebte Country und traditionelle irische Musik. Der Mean Fiddler veränderte sich, als Vince Dave-id Phillips vom ‚Kellermeister‘ zum Band-Booker machte. Dave-id buchte unzählige großartige Indie- und Rock-Bands und machte den Fiddler zu einem angesagten Auftrittsort für die neuesten und coolsten Acts. Dave-id war ein guter Kumpel, und irgendwann erwähnte er, dass ich vielleicht an der Bar arbeiten könnte. Doch dann bekam ich von Vince einen Job als Tonmann, und noch in derselben Nacht stand ich zum ersten Mal hinter dem Pult. Danke, Vince! Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Mean Fiddler zu einer ‚Gruppe‘ mit unzähligen Locations und Gigs, die auch viele Festivals im Vereinigten Königreich veranstaltete. Vince und sein Team gaben allem einen modernen Touch und wussten, was ‚hip‘ war. Dies war der Anfang einer Zeit, als Festivals in Großbritannien zu einem unglaublich populären Teil der Jugendkultur avancierten.

Der Fiddler war eine eigenartige Location, die 365 Abende im Jahr geöffnet hatte und aufgemacht war wie eine texanische Spelunke. Sogar Texmex-Food gab es dort. Das Konzertprogramm war eine Mischung aus Country und ernstzunehmendem ‚Indie-Rock‘. An einem Abend trat Johnny Cash auf und am nächsten vielleicht die Pixies. Als ich dort arbeitete, spielten zum Beispiel Radiohead, Steve Earle, Van Morrison, Butthole Surfers, Paul McCartney, Swans, Sun Ra und Dwight Yoakum. Ich erlebte so einige außergewöhnliche Künstler und ging ihren Tonleuten so lange auf die Nerven, bis ich ihre Geheimnisse kannte, und saugte alles auf, was ich lernen konnte. Außerdem gab es im Fiddler ziemlich verwegene ‚Irische Nächte‘ und sonntagsmittags Sessions für die große irische Gemeinschaft von Nordwest-London.

On Tour with Massive Attack

On Tour with Massive Attack

On Tour with Massive Attack

„Paddies Night“ oder das St. Patrick’s Festival waren die lautesten, verrücktesten Partys, die ich je erlebt habe. Der Fiddler fasste eigentlich 1.200 Zuschauer, aber bei den „Paddies Nights“ schafften sie es irgendwie, mehr als 2.000 Leute reinzuquetschen. Und ich steckte den ganzen Abend in meiner Regie fest und hatte keine Chance, mich zur Bühne durchzukämpfen – oder wo auch immer ich gerade gebraucht wurde. Die Menschen standen so dicht gedrängt, dass man auch ohne Füße am Boden den Halt nicht verloren hätte. Auch die Guinness-Mengen, die Abend für Abend in den durstigen Kehlen verschwanden, waren legendär, und die ganze Woche wurde Nachschub herangeschafft. Das Problem war nur, die Getränke von der Bar durch die Menge zu seinen Freunden zu befördern. Das meiste schwappte schon auf dem Weg über, so dass man buchstäblich knöcheltief in Bier stand. An manchen Abenden gaben sich so sensationelle irische Musiker und Bands wie The Dubliners, The Chieftains, Mary Coughlan, die Pogues und Planxty auf der Bühne die Ehre.

Außer den Auftritten international bekannter Acts gab es vier bis fünf Mal die Woche ‚Newcomer-Nights‘ mit sechs oder sieben neuen Bands. Für mich hätte es keinen besseren Ort zum Üben geben können. Stunde um Stunde stand ich am Pult und gab alles, dass die aufstrebenden jungen Rockstars aus den Londoner Vororten klangen wie U2 oder Nirvana – oder wer auch immer zu der Zeit gerade angesagt war. Hiermit möchte ich mich bei all diesen Bands offiziell für den fürchterlichen Ton entschuldigen, den ich ihnen vermutlich abgeliefert hatte, denn ich war gerade erst dabei, mein Handwerk zu erlernen. Das passierte während der laufenden Veranstaltungen, einfach indem ich alles Mögliche ausprobierte und auch Fehler machte. Damals gab es noch keine Schulen für Tonleute, nur die paar Ratschläge, die mir der geniale ‚Naff Dave‘ gab, der dort bereits seit dem Mittelalter für den Ton zuständig war. Er hatte einen starken Cockney-Akzent und war so zynisch, dass es fast schon wieder Spaß machte. Wenn Naff kam, ging nicht gerade die Sonne auf. Oft genug hörte man ihn schon zu Beginn eines Soundchecks über die Drums sagen: „Das nennt Ihr ein fu**** Drumkit?“ Und wenn er eine Band aufforderte, einen Song zu spielen, sagte er gerne: „Na, dann los, langweilt mich mal ein bisschen.“ Doch durch seine mürrische Unausstehlichkeit ließ sich niemand wirklich täuschen, und viele erfolgreiche Tonleute hatten ihre Karrieren in der harten Schule von ‚Naff Dave‘ begonnen und verdankten ihm viel. Die Anlage des Fiddlers bestand aus selbstgebauten, passiven 3-Wege-Lautsprechern ohne Horn, einem analogen 32-Kanal-Soundtraks-Pult (das mir zu der Zeit riesig vorkam), sechs Drawmer 901-Gate- und acht dbx 160x-Kompressor-Kanälen, einem Yamaha SPX90, einem Lexicon PCM 60 und einem Roland SDE 1000. Die gute alte Zeit!

Auf Tour mit den Manics

Ein paar Jahre später arbeitete ich im Underworld in Camden. Wie bereits der Name verrät, war das ein etwas heruntergekommener Keller-Rockclub. Dort spielten Rage Against The Machine und Pearl Jam ihre ersten Londoner Gigs – und all die anderen, bevor sie berühmt wurden.

Eines Abends gaben Heavenly Records eine Party mit zahlreichen ihrer Bands, St Etienne, Flowered Up und andere, und den Opener machte eine junge Band aus Wales. Sie hatten keinen Tontechniker, also übernahm ich den Mix. Die Musiker trugen knallenge weiße Jeans wie The Clash, T-Shirts mit situationistischen Slogans und hatten die Augen im Panda-Style geschminkt. Dann stöpselten sie ihre Instrumente ein und gaben Gas. Nach ein paar Sekunden stoppte ich sie und fragte: „Schaffen es Eure Amps nicht ein bisschen lauter?“

On Tour with Massive Attack

On Tour with Massive Attack

Roadie Regel Nr. 1: Sei immer nett zur Vorband. Man weiß ja nie.

Sie schauten überrascht, drehten die Verstärker auf und fingen wieder an zu spielen. Und ich wurde von der ungezügelten Wildheit ihrer Musik und Texte förmlich weggeblasen. Nach dem Soundcheck unterhielten wir uns, und sie erzählten mir, dass ihnen noch niemand gesagt hatte, sie sollten ihre Amps lauter drehen. Normalerweise wollte jeder nur, dass sie sie leiser machten. Sie waren so glücklich, dass sie mich baten, mit ihnen auf Tour zu gehen – die am nächsten Tag startete. Dabei hatten sie noch nicht mal gehört, wie ich als Tonmann eigentlich war. Ich kündigte meinen Job und ging auf Tour … mit den Manic Street Preachers. Seitdem arbeite ich mit ihnen immer wieder zusammen, seit fast zwanzig Jahren. Am Anfang waren wir fünf Leute in einem Transit, mit nicht mehr als 50 Zuschauern – am Schluss Headliner in Glastonbury und füllten ganze Stadien.

On Tour with Massive Attack

Einstieg in die digitale Welt

Bei einer der Proben für eine Manics-Produktion war es auch, als ich die VENUE D-Show-Konsole kennen lernte. Mike Case, ein guter Freund von mir, hatte gerade die Produkteinführung einer neuen Live-Konsole übernommen – für die Leute, die auch Pro Tools machten (damals noch Digidesign, heute Avid).

On Tour with Massive Attack

Ich war ein großer Analog-Fan und besaß ein riesiges Pult eines englischen Herstellers, mit diversen Erweiterungsmodulen und Effekt-Racks. Mike bat mich, die neue Konsole zu testen. Damit konnte man Plug-Ins auch live einbinden, und sie bot diese brandneue Option mit der Bezeichnung ‚Virtueller Soundcheck‘. Ich war fasziniert und konnte die Leute davon überzeugen, diese Konsole neben meinem normalen Pult aufzubauen. Ich fuhr beide parallel, so dass ich von einem System zum anderen wechseln konnte. Wir hatten ein paar Tage zum Proben im SEC, dem Ausstellungs- und Konferenzzentrum in Glasgow, und ich testete diese Konfiguration jeden Tag im A/B-Vergleich – digital vs. analog.

Das erste, was meine Aufmerksamkeit fesselte, war der Virtuelle Soundcheck. Während des Konzerts griffen wir die Signale am A/D-Konverter ab und zeichneten sie direkt in Pro Tools auf. Wenn die Band die Bühne dann verlassen hatte, übertrug ich die Aufnahme wieder zurück in die Konsole, bearbeitete den Sound der einzelnen Songs und speicherte alles als Snapshots. Das heißt, ich konnte ein Live-Konzert genau so mischen und produzieren wie ein Studioalbum. Ich war begeistert. Dann die Plug-Ins: Die Tatsache, dass ich all diese tollen Effekte direkt im DSP-Bereich der Konsole nutzen konnte, war einfach unglaublich. Ich konnte gar nicht fassen, wie überzeugend diese digitalen Simulationen analoger Hardware klangen.

On Tour with Massive Attack

Ich hatte einige wunderbare (und wahnsinnig teure) analoge Kompressoren in meinen Racks, außerdem Band-Delays und digitale Highend-Hallgeräte – das beste, was sie bei Britannia Row zu bieten hatten. Ich experimentierte und experimentierte.

Ich verglich die Plug-Ins mit meinen alten Rack-Geräten, probierte neue Sounds und all die neuen Möglichkeiten aus. Die ganze Nacht blieb ich allein in dieser riesigen Arena, so begeistert war ich. Bei der ersten Show der Tour fuhr ich noch beide Pulte parallel, falls ich während der Veranstaltung in Panik geraten sollte. Letztlich mischte ich aber den gesamten Auftritt auf der D-Show. Alles lief ausgesprochen gut, und ich war überrascht, wie vertraut sich die neue Umgebung anfühlte. Beim dritten Konzert der Tour blieb das analoge Pult schon auf dem LKW, und am Ende der ersten Woche schickte ich die ganze Hardware zurück ins Lager von Brit Row. Seitdem habe ich keine Veranstaltung mehr ohne eine Avid-Konsole gemischt. (Doch, eine Ausnahme gab es: beim Live8-Konzert, aber davon werde ich in einem anderen Blog-Beitrag berichten.)

Mitarbeit im VENUE Team

Ich war so ein großer VENUE-Fan, dass die Avid-Leute mich fragten, ob ich sie beim VENUE-Seminar unterstützen und Tontechnikern helfen konnte, ihre D-Show einzurichten, wenn sie zum ersten Mal damit arbeiteten. 2006 war ich Vollzeit für Avid tätig. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen ‚richtigen Job‘. Meine Aufgaben wechselten im Laufe der Jahre, und heute bin ich beim Avid-Product-Team. Die S3L ist die erste Avid-Konsole, bei deren Entwicklung ich von Anfang an dabei war. Das Team besteht aus brillanten Ingenieuren, die für Entwicklung und Fertigung der Hardware, das Programmieren des Codes und vieles mehr verantwortlich sind. Al McKinna managt das Team, und sein Job besteht in erster Linie darin, dafür zu sorgen, dass alle am selben Strang ziehen. Mein geschätzter Kollege Robert Scovill und ich waren für die Bedienoberfläche zuständig, den Workflow. Rob ist so ein erfolgreicher, fantastischer und vielfach ausgezeichneter Sound-Jedi, dass die Bands bei ihm Schlange stehen, um Musik für ihn zu spielen, die er mischen kann. Einmal klopfte ein junger kanadischer Sänger bei ihm an, der über Robs Ablehnung wohl so enttäuscht war, dass er anschließend komplett entgleist ist. Ich selbst bin mehr der Typ Roadie. Der offizielle Titel für unsere Tätigkeit (ich habe extra nachgeschaut) lautet: User Operation & Product Design Consulting. Unser erklärtes Ziel ist es, dass sich unsere Ton-Kollegen mit unseren Entwicklungen – so innovativ und radikal sie auch sein mögen – immer wohl fühlen und gut damit arbeiten können.

On Tour with Massive Attack

Darum freuete ich mich auch so, die S3L mit auf Tour zu nehmen. Wir haben Jahre an dem Konzept gearbeitet, unzählige Details diskutiert und versucht, alles zu berücksichtigen. Außerdem haben ich die letzten sechs Monate zusammen mit meinem Kollegen Chris Lambrechts wohl nahezu jeden Toningenieur in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika – so zumindest kam es uns vor – vor Ort mit dem System vertraut gemacht. Insgesamt haben mehr als 1.200 unserer Audio-Brüder und -Schwestern an unseren Trainings-Sessions teilgenommen.

On Tour with Massive Attack

2014-06-17_On-Tour-with-Massive-Attack-Part-1-15_1280x960

Im Verlauf dieser Sessions haben wir übrigens so viel Input erhalten, so viele großartige Vorschläge gehört, dass mit Sicherheit viele davon in zukünftige Updates einfließen werden. Danke dafür an alle Teilnehmer – ich habe Eure Ideen sofort geklaut und als meine ausgegeben! Als nächstes wird die S3L-Trainingstour in Dubai sein, dann in Frankreich, und im Herbst geht es weiter. Halten Sie also die Augen offen, wann wir in Ihrer Nähe sind. Jetzt höre ich aber auf, über die S3L zu reden, und es geht weiter mit, naja, dem Mischen von Live-Veranstaltungen eben … Außerdem schreibe ich noch etwas für diese Blog-Serie, was sich auch während der Massive Attack-Tour machen lässt. Die Band wird an ein paar hochinteressanten Orten spielen, in Glastonbury, auf Island, im Libanon und beim einzigartigen Montreux Jazz Festival. Ich werde versuchen, mir alles zu merken, was unterwegs so passiert, und etwas über die PA-Systeme, die Zuschauer und die Bands erzählen – und darüber, wie es so ist, mit der coolsten kleinen Konsole der Welt auf Tour zu sein.

As a live sound engineer, I have been lucky enough to work with some amazing artists including Coldplay, Massive Attack, Manic Street Preachers, Natalie Imbruglia, Richard Ashcroft and Lisa Stansfield. I have also mixed broadcast sound on David Letterman, Saturday Night Live, Jay Leno, the Brit Awards, the MTV Music Awards and the 2010 World Cup Kickoff Concert.