Postproduktions-Highspeed dank Avid: „Deutschland. Dein Selbstporträt“ startet in den Kinos

Von in Filmproduktion

„Gut Ding will Weile haben“ – in vielen Dingen mag das zutreffend sein, aber eben nicht immer: Sönke Wortmanns Kompilationsfilm „Deutschland. Dein Selbstporträt“ war mit zehn Monaten Postproduktionszeit doppelt so schnell nachbearbeitet wie die Inspirationsquelle des Films, Ridley Scotts „Life in a day“. Zu verdanken ist das vor allem einem hocheffizienten, integrierten Workflow von Avid. In den Bereichen Video und Audio wurde auf eine Avid-Lösung gesetzt – und mit ihr ein Workflow kreiert, den es so zuvor nicht gegeben hat. Heute feiert das knapp 100-minütige Deutschland-Porträt seine Kinopremiere.

 

Vernetztes Arbeiten auf der MediaCentral Platform

Dass Wortmanns Vorhaben eine Herausforderung auf mehreren Ebenen war, haben wir bereits in der Vergangenheit auf unserem Blog berichtet. Neben viel Ausdauer auf Seiten des Teams war vor allem eins gefragt: leistungsfähiges Equipment. Denn über 10.000 Einsender folgten dem öffentlichen Aufruf, am 20. Juni 2015 ein Video über etwas zu drehen, was sie bewegt – und machten die Postproduktion so zu einer logistischen Mammutaufgabe für Sönke Wortmann und sein Team Daniel Ehrenberg (Produzent), Ueli Christen (Editor) und Wolf Bosse (Chief Creative Officer ARRI Media Berlin). Hinzu kam, dass das Team über halb Deutschland verteilt war und erst im Laufe der Produktion zusammen kam. In Avid fand es aber den Partner und technischen Ausrüster, den es brauchte, um auch über die Ferne hinweg einen zuverlässigen und effizienten Workflow zu gewährleisten. Mit der Avid MediaCentral Platform wurde die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung gestellt, damit das Material von verschiedenen Personen zeitgleich hochauflösend gesichtet, bearbeitet und sich gegenseitig zugespielt werden konnte. Neben einer ISIS | 5500 Primary-Engine gehörten dazu Plätze für bis zu 16 Logger, drei Media Composer Schnitt-Units, eine Interplay-Engine sowie weitere Media-Asset-Management-Lösungen. Implementiert wurde die Lösung durch den Avid-Partner Qvest Media.

 

„Besonders die Möglichkeiten des vernetzten, gemeinsamen Arbeitens und die Chance, sich mit dem Material auseinander zu setzen, auch wenn man nicht in Berlin sein konnte, das war letztlich unabdingbar“, unterstreicht Ueli Christen, der in der Anfangsphase aus München arbeitete. „Ohne Avid hätten wir das nie innerhalb eines Jahres schaffen können, da würden wir heute noch sichten und schneiden.“

 

„Ohne Avid hätten wir das nie innerhalb eines Jahres schaffen können, da würden wir heute noch sichten und schneiden.“

—Ueli Christen

„Die großen Datenmengen, mit denen wir jongliert haben, erforderten technische Lösungen, die dieses Volumen schnell und gleichzeitig sicher managen“, ergänzt Produzent Daniel Ehrenberg. „Hier hatten wir mit Avid einen Partner an unserer Seite, auf den wir uns jederzeit verlassen konnten.“

Audio- und Videoworkflow aus einer Hand

Doch nicht nur im Editing, sondern auch in der Tonnachbearbeitung spielte Avid eine entscheidende Rolle. Mit Pro Tools werteten die Audiospezialisten Benjamin Rosenkind (Tonmischung) und Christoph von Schönburg (Tondesign) den Ton der Amateurvideos kinoreif auf. Bei den meisten Einsendungen gelang dies auch, einige Filmclips mussten aufgrund der schlechten Tonqualität aber leider aussortiert werden. Am Ende schafften es 500 der eingesandten Videos in den fertigen Kinofilm. Das Ergebnis der harten Arbeit ist ab heute im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany bundesweit in den Kinos zu bewundern. Wir sagen: Ab ins Kino, Popcorn kaufen und viel Spaß bei der wohl schönsten und emotionalsten Bildersammlung des Jahres!

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Als Marketing-Lead für Video und Broadcast in Zentral- und Osteuropa sowie der Türkei, habe ich das Vergnügen, jeden Tag mit sehr leidenschaftlichen Kunden arbeiten zu dürfen. Ziel dieser Kunden, von preisgekrönten Cuttern bis zu großen TV Sendern, ist es, die besten Inhalte für Nachrichten und Unterhaltung zu produzieren.