1

Hollywood-Feeling in Berlin mit Avid

Ein schwarzgekleideter Tom Cruise wird an einem Seil hängend von der Decke herabgelassen. Die Spannung steigt… Die Musik dazu fesselt das Publikum vor der Kinoleinwand. Dahinter steckt meist Highclass-Technologie von Avid, dem weltweit führenden Anbieter von Media- unter Entertainmentsystemen.

Auf dem Community Event von Avid am 11. Juli in Berlin können Sie hautnah Erfahrungsberichte von Filmemachern hören, die große Blockbuster mit Avid realisiert haben.

Eddie Hamilton, editor Mission Impossible: Fallout

Sam Dornan, Scottish TV

Martin Kett, creative director Perfect Accident

Ein schwarzgekleideter Tom Cruise wird an einem Seil hängend von der Decke herabgelassen. Die Spannung steigt… Die Musik dazu fesselt das Publikum vor der Kinoleinwand. Dahinter steckt meist Highclass-Technologie von Avid, dem weltweit führenden Anbieter von Media- unter Entertainmentsystemen.

Auf dem Community Event von Avid am 11. Juli in Berlin können Sie hautnah Erfahrungsberichte von Filmemachern hören, die große Blockbuster mit Avid realisiert haben.

Eddie Hamilton, Editor von Mission Impossible: Fallout und Sam Dornan von Scottish TV sowie Jivko Chakarov von Nu Boyana Studios bieten inspirierende Einblicke und zeigen live wie sie mit Produkten von Avid arbeiten. Doch auch deutsche Shootingstars stellen sich auf dem Community Event vor. Basis Berlin berichten von ihrer Audio Production Arbeit an der deutschen Netflix-Serie Dark und Martin Kett, Creative Director von Perfect Accident zeigt wie man mit den Grafiklösungen von Avid einen News Channel branded. Parallel wird es Audio Workshops im ‚Club‘ geben.

Seien Sie bei dem großen Community Event von Avid in Berlin dabei! Im Spindler & Klatt nimmt Avid Sie mit auf eine spannende Reise in die Welt der Video- und Tontechnik.

Hier noch einmal alle Infos gesammelt:

 

Wann: 11. Juli 2018, Beginn 12:00 Uhr

Wo: Spindler & Klatt, Berlin

Avid Berlin Community Event

Seien Sie bei dem großen Community Event von Avid in Berlin dabei!




Wertschöpfung in der Cloud – Experten-Panel von und mit Avid auf den Medientagen München

Bei den Medientagen in München ist Avid seit langer Zeit nicht nur Stammgast, sondern auch Gastgeber. Beim diesjährigen Panel dreht sich erneut alles um DAS Thema der Medienbranche: Cloud-Lösungen. Sie können dazu beitragen, so gut wie jeden Aspekt der Medienproduktion zu beschleunigen oder zu optimieren – und sorgen so für höhere Effizienz und Profitabilität.

Doch wie weit sind die Lösungen inzwischen? Welche Workflows haben sich inzwischen etabliert und werden aktiv genutzt? Wie funktioniert Remote-Produktion im Alltag? Und wie kann man die gesamte Wertschöpfungskette in der Cloud abbilden?

Unter dem Titel „Die mediale Wertschöpfungskette in der Cloud“ diskutieren am Donnerstag, den 26. Oktober 2017 von 11:15 bis 12:15 Uhr folgende Teilnehmer über diese und andere Fragen:

  • Jochen Pielage – Avid, Vice President Software Engineering
  • Christel Jaekel – Avid, Manager Solutions Design & Consulting | Central
  • Rainer Kellerhals – Microsoft, Media & Cable Industry Lead EMEA
  • Ernst Feiler – Director Technology, UFA
  • Moderator – Thomas Aigner (AignerMEDIA)

Den Anfang machen die Vertreter von Avid und Microsoft, die den aktuellen Entwicklungsstand der vorhandenen und auf Azure basierenden Lösungen vorstellen und von gemachten Erfahrungen berichten werden: Welches Nutzungsmodell passt für wen? Worauf muss, auch in Bezug auf Sicherheitsfragen, geachtet werden? Die anschließenden Erfahrungsberichte zu Best Practices und konkreten Vorteilen eines Cloud-basierten Workflows zeigen Wege auf, wie man Remote-Produktionen auch in die eigenen Abläufe integrieren kann.

Das Avid-Panel bei den Medientagen München 2016

Fest steht: Es wird spannend. Hier geht es zur Anmeldung.

Panelthema:     „Die mediale Wertschöpfungskette in der Cloud “

Datum & Ort:    Donnerstag, 26. Oktober 2017, 11:15 bis 12:15 Uhr, Raum 4

Mehr Infos unter: www.medientage.de

Treten Sie Ihre Reise in die Cloud an!

Die Cloud ist eine Umgebung, in der fast jeder Teil der Media-Supply-Chain verbessert und beschleunigt werden kann. So können sich Medienunternehmen ganz auf das Erstellen und Verwerten von großartigem Content konzentrieren.




Avid Pro Tools | S6 Controller punktet durch EUCON-Protokoll beim NDR Hörfunk in Hannover in Kombination mit Sequoia

Die Avid Pro Tools | S6 Konsole unterstützt intuitiven und vollständigen Mixing Workflow. Weltweit schätzen moderne Mixing Engineers die Ergonomie und Unmittelbarkeit der S6 besonders beim Mischen von komplexen Projekten.

Und dabei ist die S6 die weltweit einzige Konsole, die dem Anwender die Wahl lässt, welche Recording und Mixing DAW diejenige der persönlichen Wahl ist. Mit dem EUCON-Protokoll steht die S6 im perfekten Dialog mit allen professionellen Applikationen von Pro Tools über Cubase zu Logic und einigen anderen mehr.

Der NDR suchte für das Landesfunkhaus in Hannover nach einer Konsole für die Radio Feature Produktion. Nun ist der Rundfunkstandard der ARD die DAW Sequoia. Ein Fall für EUCON und die S6. Wir trafen den Teamleiter Musikproduktion, Ingo Schwarze, im Landesfunkhaus Niedersachsen in Hannover und erfuhren von ihm alles über die Installation und den Workflow der S6 mit Sequoia.

Teamleiter Musikproduktion, Ingo Schwarze am neuen S6-Platz

Was passiert in diesem Studio und an diesem Arbeitsplatz genau?

Wir befinden uns hier in der Regie 3 im Landesfunkhaus Niedersachsen, einem von vier Standorten des Norddeutschen Rundfunks – hier im Bereich der Welle NDR Kultur. Dieses Studio ist hauptsächlich damit beschäftigt, Feature-Produktionen, kleine Hörspiele, Lesungen und Hörbücher zu produzieren, also alles sehr wortorientiert. Das heißt, dass wir eine überschaubare Aufnahmephase mit einem oder mehreren Schauspielern und dann viel Post-Produktion haben. Für die Post-Pro haben wir auch schon im Vorgängerstudio eine controllerbasierte Arbeit zu schätzen gelernt: schneller, effektiver, nach längerer Zeit wieder aufrufbar. Seinerzeit haben wir das mit einem Mischpult per Mackie-HUI-Protokoll gemacht.

Vor zwei, drei Jahren, als eine Erneuerung anstand, sind wir auf die Suche gegangen und haben uns umgeschaut, was die anderen machen. Da gibt es im Prinzip zwei Fraktionen: die einen nehmen ein großes Produktionsmischpult und verbinden es per Audio und Timecode mit der DAW. Das fanden wir immer ein bisschen schwergängig. Die anderen mischen mehr oder weniger in the box.

Gerade bei Hörspielen kommt eine Menge an Atmo und Geräuschen, die der Regisseur vielleicht sogar erst zur Produktion mitbringt. Dann ist es hier ganz einfach, noch einen Sack Spuren aufzumachen und die Audios da hineinfallen zu lassen. Ich habe sofort am Controller diese Spur als Mixkanal zur Verfügung und muss nicht erst ein großes Routing am Audiomischpult machen. Das sind schon wirklich tolle Vorteile.

Sequoia, die S6 – Platz für Erweiterungen

Ein Hörspiel ist ja eine große Produktion, vergleichbar mit einem Film …

Man denkt ja szenisch. Im Skript des Regisseurs ist es ähnlich wie in einem Filmdrehbuch. Es werden bestimmte Räumlichkeiten beschrieben, die man hörbar machen muss: vom Schlafzimmer in die Küche, dann nach draußen und in die große Halle rein. All das muss man ohne Bild herstellen können, dazu wird ganz viel mit Geräuschen, mit Räumen und mit Richtungen gearbeitet. 

Die DAW eurer Wahl ist Sequoia. Warum und seit wann?

Unsere Erfahrungen mit Sequoia reichen bis ins Jahr 2002 zurück. Damals wurde dieser Bereich im NDR digitalisiert. Wir hatten schon seit Ende der 90ziger Jahre ein großes Content-Management-System, das dira-System von scisys mit einem eigenen Editor, der für solche Produktionen aber nicht geeignet ist.

Nachdem das Aufnahme- und Schnittmedium für so etwas früher Zweispur-Analogband war, mussten wir uns für eine neue Richtung entscheiden und haben uns alle interessanten Workstations angeschaut: unter anderem auch Pro Tools und Cubase. Letztendlich konnte seinerzeit Sequoia in der Version 3 in diesem Bereich schon so viel mehr als alle anderen Workstations: Als Beispiel sei der Crossfade-Editor genannt, der ganz lange die Domäne einer einzigen Firma namens Sonic Solutions war. Dazu kam die Tatsache, dass wir schon immer mit der Entwicklungsabteilung von Magix gut kooperiert haben, die sich sehr offen für unsere Wünsche gezeigt haben.

Dieses Produkt hat sich, soweit ich das überschauen kann, über die Jahre im gesamten ARD-Hörfunkbereich als Mehrspursystem durchgesetzt. Dabei gab es immer eine Zweisamkeit von Pro Tools und Sequoia, wobei Pro Tools ganz oft im Bereich Akustikdesign – also Jingleproduktion und ähnliches – und Sequoia eher als Schnittsystem für Musik und für Wort zum Einsatz kommt. Daher war dieses Produkt eigentlich gesetzt.

Für die Erneuerung der Regiekomplexes haben wir geschaut, was wir als Hardware neben Sequoia stellen können. Das überlappte sich zeitlich mit der ersten Vorstellung der S6. 2014 war ich dann auf der Musikmesse und Eric hat mir eine kurze Vorführung gegeben. Da hab ich eigentlich schon gedacht, dass die S6 genau das ist, was wir suchen. Was damals im Raum stand, dass man über die Schnittstelle nicht nur Pro Tools, sondern auch andere DAWs betreiben kann, das war sehr, sehr interessant.

Hier wird noch, bzw. wieder, richtig live produziert: unterschiedliche Schrittböden

Was habt ihr genau gesucht?

Wir haben etwas gesucht, dass uns vollständiger und umfangreicher ermöglicht in the box zu mixen. Das haben wir vorher auch schon gemacht, wollten es aber jetzt physisch greifbar machen. Das heißt: Bedienelemente für alles, was wir sonst im Softwaremixer mit der Maus angefasst haben. Ein tolles Feedback von einer Hardware, sprich Benamung, Anzeige von Parameterwerten, sehr gut auflösend – eine bessere Auflösung als die von MIDI – und all das versprach ja das Produkt.

Und man kann mehrere Parameter gleichzeitig steuern …

Genau! Bei Hörspielproduktionen ist das Mixen sehr dynamisch. Man hat eigentlich immer ganz viele Parameter, die sich auf einmal verändern. Zum Beispiel, wenn jemand durch den Raum geht, muss man die Lautstärke verändern, das Panorama verändern, den Hallanteil verändern. Das kriegt man mit der Maus in mehreren Gängen hin, aber das hat man ganz einfach und viel besser in der Hand, wenn die Finger auf Fadern liegen und an Drehreglern schrauben und ich quasi mit der Hand mitfahren kann.

Fast wie bei einem Live-Mix …

Ja, und man hat nuancierte Lautstärkeveränderungen besser im Finger als in der Maus.

Fast wie Live Mixing – Radio Feature Produktion

Wie war der weitere Prozess und wann ist die Entscheidung für eine S6 gefallen?

Mit Sequoia arbeiten wir schon sehr lange zufrieden und erfolgreich. Und schließlich wollten wir einen Controllerbasierten Workflow mit unseren Systemen integrieren. Dazu gab es zunächst ein zweijähriges Kennenlernen der Firma Avid und ein Zusammenbringen der Firmen Avid und Magix. Wir haben uns einmal bei Magix in Berlin getroffen. Dort haben wir zum ersten Mal die Konsole mit einer rudimentären Integration von Sequoia sehen können, ein Feedback und unsere Wünsche an beide Firmen gegeben. Dann gingen immer so drei, vier Monate ins Land und dann hat man sich unter anderen Umständen wiedergetroffen. Es gab auch eine Vorführung hier im Haus mit einer weiteren Fortentwicklung, sowohl bei der Software in der S6 als auch der einer Betaversion von Sequoia. Es war ein stetiges Anwachsen der Funktionalitäten sichtbar. Schlussendlich waren wir letztes Jahr im Sommer in der Ausschreibungsphase, in der es konkret um das neue Studio geht. Da mussten wir uns entscheiden, ob wir so mutig sind, diesen Weg zu gehen. Dann hatten wir noch mal ein Treffen in Berlin und das Gesamtkonzept der S6, plus Audiohardware eines weiteren Herstellers, plus Sequoia machte auf uns den Eindruck, dass wir sicher in eine Realisierungsphase gehen können, in der wir wissen, dass wir etwas anschaffen, das dann auch in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahre hier seinen Dienst tun wird. Das gute Gefühl, dass wir ein System bekommen, was augenscheinlich stabil ist und gut funktioniert – das hat den Ausschlag gegeben.

Wir haben das Studio im März nach einer langen Phase von Schulungen in Betrieb genommen, auch durch Eric Horstmann, der hier die Bediener und den Service eingewiesen hat. Das war eine Phase, in der sich die Kollegen ohne Produktionsdruck an die Umgebung hier gewöhnen konnten. Seit Ende April sind wir im Produktivbetrieb und haben jetzt schon mehrere Produktionen gemacht. Natürlich gibt es immer noch ein paar Dinge, die schöner sein könnten – das ist work in progress – aber man hat eigentlich sofort bei der ersten Produktion genau die Vorteile, die wir uns erwünscht haben, wahrgenommen und umgesetzt. Unsere Vision ist also genau aufgegangen.

Wird das kreative Element mit der Konsole besser unterstützt?

Man kann viel schneller Wünsche seitens der Regie realisieren und ein Ergebnis präsentieren. Das macht den ganzen Produktionsprozess sehr lebendig. Es hat sich in der ersten Produktion schon gezeigt, dass man auf alle Parameter ohne Maus tiefgreifend einwirken kann, die man sonst in Menüs suchen würde und dann vielleicht doch weglässt. Alles, was ein bisschen komplex in der Software ist, setzt man viel natürlicher ein, weil es nach vorne geholt und in eine Hardware gepackt wird. Das funktioniert sehr gut.

Inwieweit sind schon Softkeys eingerichtet?

Das haben wir mittlerweile gemacht, aber wir haben schnell gemerkt, dass wir gar nicht viele brauchen. Wir haben nicht wochenlang Menüpunkte rausgesucht, die wir gerne auf einer Hardwaretaste hätten. Neben der reinen Transportfeldbedienung sind das ein paar Marker und Spezialfunktionen, die man sehr schön ohne Maus am Pult bedienen kann.

Um es noch besser zu machen, fehlt momentan noch eine Mappingfähigkeit von Plugin-Parametern, zu Beispiel in optischer Anlehnung an das Plugin. Zum jetzigen Zeitpunkt werden die Parameter  wild verteilt und das kann man sich nicht gut merken. Zum Beispiel ist mein Outputdrehgeber bei dem einen Plugin an der einen Stelle, bei dem anderen da und man muss ständig gucken, wo man denn eigentlich drehen muss. Da muss ich dann doch zur Maus greifen, aber es ist ja zumindest in Aussicht gestellt, dass mit einem der nächsten Updates für die S6 dieses Mapping kommen wird. Das wird uns noch mal sehr helfen und deutlich nach vorne bringen.

Die Zusammenstellung erfolgte nach Ihren Spezifikationen?

Wir haben uns vorher viele Gedanken gemacht und mit den modularen Fähigkeiten gespielt, dabei große Papierbögen auf den Tisch gelegt. Während der ganzen Planungsphase haben wir uns die Freiheit gelassen, nichts in Stein zu meißeln. Wir haben nur einen Rahmen vorgeben, um nach einem halben Jahr immer noch entscheiden zu können, ob die Zusammenstellung der Module in der Praxis ideal ist. Das ist ein ganz großer Vorteil von dieser Konsole.

Bei so einer Arbeit gibt es immer zwei Ansätze: Zum einen das Mischpult in der Mitte und die DAW außen oder die DAW in der Mitte und das Pult geteilt und außen. Beides halten wir uns offen. Man kann das jetzt noch angedeutet sehen: Wir haben neben den eigentlichen Modulen des Pults Leerblenden und könnten so mit dem Pult noch zwei Ebenen nach außen gehen und in der Mitte Platz schaffen, sollte es sich erweisen, das dieser Workflow besser ist als das Zentrale Sitzen vor dem Mischpult. Da sind wir gerade in der Findungsphase.

Wir haben uns ganz genau die Ergonomie angeguckt: Wie kann ich das Mischpult am effektivsten bedienen? Das hat etwas mit Armlängen und Erreichbarkeit von Bedienelementen zu tun. Was es so nicht von der Stange gibt, ist diese Erhöhung der hinteren Module. Da haben wir vor einer planen Fläche gesessen und uns die Module angeguckt: In welchem Winkel kann ich denn eigentlich die Parameter in den OLED-Displays ablesen, ohne dass mir der Drehgeber davor die Sicht versperrt? Oder wie lang ist mein Arm? Wo komme ich noch ran?

Ungewöhnlich in der Zusammenstellung ist zum Beispiel das Touch-Modul. Das würde üblicherweise weiter hinten sitzen. Da komme ich mit dem ausgestreckten Arm nur ganz schwer hin, muss aber oft ran. Wir haben alles so zusammengestellt, dass wir maximal ergonomisch arbeiten können.

Eine Kleinigkeit haben wir uns noch bauen lassen, das ist der Trackball, der jetzt vor dem Touchscreen sitzt. Den gibt es so noch nicht von Avid. Vielleicht eine Idee? Der sollte natürlich in der Optik dazu passen. Das bewährt sich gut, dass wenn ich die Maus benutzen müsste, ich nicht aus dem Griffbereich des Mischpults rausrutschen muss. Ich nehme dann den zentralen Trackball und kann die Dinge erledigen, die ich eigentlich mit einer Maus machen müsste.

Trackpad integriert in den Konsolen-Arbeitstisch

24 Fader und das Encoder-Modul für Plugins: Habt ihr euch die Möglichkeit offen gehalten mit mehr Fadern zu arbeiten oder kann man so gerade gut navigieren?

Die Möglichkeit haben wir dadurch, dass wir einen Maximalausbau vorbereitet haben. Unter den Platten sind die Anschlüsse für mehr Module schon gelegt. 48 Fader wäre das Maximum. Aber wie weit kann ich meine Arme strecken, um sinnvoll arbeiten zu können? Alles andere ermöglicht mir ja das Mischpult selber, indem ich Kanäle banken kann, ich also an derselben Arbeitsfläche bleibe und mir andere Kanäle auf die Fläche hochhole. Das ist ja über die Layouts, über Zones oder das Weiterbanken von den DAW-Kanälen sehr gut gemacht.

Ich denke, das ist eigentlich eine gute Ausbaustufe, bei der wir selten Fader vermissen. Hat man hingegen ein Projekt, bei dem man mit mehreren Personen am Mischpult sitzt, dann wäre es wieder eine andere Geschichte. Da benötigt jeder einen Bereich zum Arbeiten. Das sehe ich für uns aber momentan nicht. In einer wirklich großen Surround-Filmmischung da sieht man ja ganz oft mehrere Arbeitsplätze an einem Mischpult, das ist hier aber nicht der Fall.

Kann man die ersten beiden Produktionen nennen?

Eine Produktion habe ich jetzt am Wochenende gemacht, für einen bundesweiten Wettbewerb. Da stellt der NDR die Technik zur Verfügung, damit ausgewählte Schulklassen, die ein Hörspiel eingereicht haben, dieses verwirklichen können. Gestern und vorgestern waren jeweils 15 Schüler mit Lehrkräften, einer Regisseurin und Regieassistenz hier und wir haben an einem Tag je ein kleines Hörspiel aufgenommen und dann fertig produziert. Die andere Produktion war ein Feature für NDR Info.

Einen Featurewunsch haben wir ja schon besprochen, der andere war die Wellenformdarstellung, oder?

Genau, an der Wellenformdarstellung arbeitet Magix ja gerade, das gibt es als Feature für uns Kunden noch nicht. Wäre auf jeden Fall noch mal ein Schritt nach vorne, gerade bei der Post-Produktion und bei kleinteiligen Dingen mit kurzen Geräuschen, die einmalig in einer Spur auftauchen. Das sollte man auch visualisiert am Mischpult erkennen können: Neben dem Metering läuft dann die Wellenform und ich erkenne sofort: Da kommt gleich das Geräusch auf der Spur! Ich muss gar nicht mehr auf die DAW gucken, um mich zu orientieren, sondern ich kann mich fokussieren, an der Position, an der ich am besten höre und ich sehe trotzdem, was auf mich zukommt. Und es gibt natürlich noch viele kleine Details, die man nicht alle aufzählen kann.

Welche Plugins setzt du ein?

In dem Bereich „Feature / Hörspiel“, in dem es sehr viel um die Virtualisierung von Räumen geht, gibt es schon ein paar markante Plugins, zum Beispiel Speaker Phone von Audioease Die Aufgabe lautet etwa: Der Schauspieler spricht am Telefon oder er steht auf dem Bahnsteig und im Hintergrund kommt eine Ansage. Das erleichtert den Arbeitsablauf enorm. Man muss nur aufpassen, daß man nicht nur die Presets abfeuert, weil das Produkt sonst im jedem Hörspiel wiedererkennbar auftaucht. Aber alles lässt sich gut anpassen, sodass man summa summarum eine tolle Welt der Klänge zur Verfügung hat.

Zweites Beispiel: Altiverb für die Generierung von Räumen, auch Räume, die man im musikalischen Bereich vielleicht nicht haben will: einen Wald, ein Schlafzimmer, eine Küche. Im Hörspiel und sicher auch in der Film-Post-Pro greift man gerne auf Altiverb zurück, weil viele Parameter schon da sind, die man sich sonst umständlich per Hand stricken müsste. Das macht den Workflow deutlich schneller.

Womit wir lange gerungen haben, war die Frage, ob wir ein Projekt ohne die gewohnte Audioanbindung machen können. Das ist üblicherweise ein Broadcast-Audiomischpult, das uns neben viel Audio auch Interkom, Quellen-Abhören und Steuerung abgenommen hat, was wir aus anderen Projekten gewohnt waren. 

Das gehört im Prinzip mit zu diesem Projekt: Entscheidungsfindung auch mit dem Produkt AX32 und den Überlegungen, was für uns an Audiotechnik elementar wichtig und was verzichtbar ist. Man kann die Dinge manchmal auch verkomplizieren, ob der Möglichkeiten. 

Wir haben lange überlegt, wie wir mit Kommando umgehen sollen. Müssen wir wirklich alle Räume einzeln ansprechen können? Ist es nicht genauso effektiv, ein generelles Kommando zu haben, was in alle Wege geht und von den Plätzen besprochen werden kann. Wir haben die Möglichkeiten des AX32 angekuckt, schließlich auch voll ausgeschöpft und vermissen momentan erstmal keine Funktion.

Ergonomisch individuell angepasst für bequemen und ermüdungsfreien Workflow.

Welche Audiohardware kommt zum Einsatz?

Audioseitig basiert das Ganze auf zwei DAD AX32, die uns die ganze Audio- und Steuerungsstruktur hier in dem Raum bieten. Wir haben 24 analoge Mikrofonanschlüsse auf zwei Räume verteilt, die MADI-Anbindung an zwei Sequoia-Systeme und Routing einzelner Signale aus den AX32 in das Dante-Netzwerk, auch für Kopfhörer. Das ist übrigens auch das erste Mal, dass wir hier im Haus Dante produktiv einsetzen. Wir haben die beiden AX32 auch noch mal über Kreuz mit MADI verbunden, weil wir Signale sowohl des einen als auch des anderen wieder in andere Geräte führen müssen. Nicht zuletzt steckt auch ein Redundanzgedanke hinter den zwei AX32-Systemen, die wir so bestückt haben, dass wir auch den Ausfall von einem System durch das Umstecken von Karten innerhalb des AX32 kompensieren können. Das gilt auch für die beiden Sequoia-Maschinen. Wir lassen bei Aufnahmen immer beide Systeme laufen, damit wir auch die Aufnahmen auf zwei getrennten Festplattensystemen zur Verfügung haben. Nichts ist schlimmer, wenn der Schauspieler aus dem Haus ist und das Audio ist weg! Und wir haben einen Ersatzteilpool für alle zentralen Elemente der S6, die wir hier im Haus schon einmal als Spare vorhalten.

Verwendet ihr hin und wieder mehrere DAWs gleichzeitig? Das kann die S6 ja …

Wir arbeiten im Prinzip schon in einer Art Mischbetrieb bei der Aufnahme, indem wir die Hardware-Bedienelemente des AX32 auf die Oberfläche holen und parallel dazu über ein Layout die entsprechenden Aufnahmekanäle vom Sequoia daneben legen. Das ist ein großer Vorteil für uns an dieser Stelle. Beide Sequoia-Systeme sind an die S6 angebunden, ich kann also zwischen beiden Systemen während der Arbeit wählen. Wir haben drei Bildschirme und müssen an der Tastatur einmal umschalten, damit die DAWs sichtbar werden und an der S6, damit wir die Bedienelemente von der anderen Maschine holen.

Ihr habt mit dieser Installation einige Aufmerksamkeit in der ARD erregt …

Soweit ich weiß, sind wir die ersten, die dieses Konzept umgesetzt haben. In den letzten zwei Monaten haben wir von vielen ARD-Anstalten eine positive Resonanz bekommen und einige wollen die Reise nach Hannover antreten, um sich das System anzuschauen und dann zu überlegen, ob es zu ihren Bedürfnissen passt. Das zu adaptieren wird nicht überall gehen, aber für unsere Bedürfnisse funktioniert das Setup hier sehr gut. Jeder, der sich in der ARD momentan mit so einem Thema befasst, schaut mit Spannung hierher und für alle ist das eine der Optionen, die man derzeit erwägen kann.

Die technische und mechanische Umsetzung unserer Planungen hat die Firma Qvest Media hervorragend gemacht. Da sind wir sehr glücklich mit den handelnden Personen gewesen. Man hat gleich gemerkt, dass sie unsere Sprache verstehen und selbst viel Erfahrung mit in so ein Projekt einbringen. Und besonders im Möbelbau haben wir mit den entsprechenden Firmen sehr gute Erfahrungen gemacht.

Es war sehr erfreulich, von beiden Firmen, Magix und Avid, über Monate hinweg den Willen zu spüren, dass sie das hinkriegen wollen, sich die Bälle zuspielen und auf einer sehr guten Arbeitsebene zusammenarbeiten. Das war super! Das kann mit verschiedenen Gewerken auch so laufen, dass sich immer der schwarze Peter zugeschoben wird. Das war hier gar nicht so. Auch Probleme, die es zwischendurch gab, sind offen angesprochen und gelöst worden!




Avid auf der AES Berlin 2017 – Hören. Erleben. Begegnen.

Besuchen Sie Avid auf der AES 2017 in Berlin vom 20. – 23. Mai (Ausstellung geöffnet: 20. – 22. Mai)

Am Stand #519 erleben Sie die aktuellen Audioproduktions-Workflows rund um den Industriestandard Avid Pro Tools.

Nach Ankündigung der Dolby Atmos® Integration in das Pro Tools | HD Ecosystem auf der NAB in Las Vegas zeigt Avid auf der AES in Berlin den modernsten und effektivsten Immersive Audio Mixing Workflow zum ersten Mal live. Buchen Sie jetzt Ihren persönlichen Demonstrationstermin. 

Das modulare Pro Tools | S6 Control Surface vereinigt alle Vorzüge der ICON und System 5 Produkte und definiert ein neues Level hinsichtlich Ergonomie und intelligenter Studiosteuerung. Außerdem am Stand finden Sie das Avid Pro Tools | HDX mit 5-mal mehr Processing-Power als in vorhergehenden Generationen.

Natürlich fehlt auch nicht das neue Pro Tools | MTRX Interface mit grandiosem Sound und reichhaltigen Monitoring- und Routing-Optionen.

Darüber hinaus stehen auch Pro Tools | HD Native und das Pro Tools | Dock im Fokus. Ein intelligenter, ergonomischer, portabler und dabei günstiger Studiocontroller. In Kombination mit dem iPad stehen Touch-Workflows und direkter Parameterzugriff für die schnelle Navigation in Musik- und Produktionsprojekten zur Verfügung.

Reservieren Sie sich unbedingt Zeit, um die beiden Vorträge von Dave Tyler (Avid Audio Application Specialist Manager) auf der PSE Bühne zu besuchen:

Pro Tools in der Cloud:
Samstag, 20. Mai – 12:15 – 13:00

Dave gibt einen Überblick darüber, wie Cloud-unterstützte Workflows mittlerweile weltweit Pro Tools Anwender bei der täglichen Arbeit unterstützen und was die Zukunft in Sachen Cloud-Technologie für Media Applikationen bereit hält.

Immersive Mixing in Pro Tools:
Sonntag, 21. Mai – 10:15 – 11:00

Dave demonstriert die neueste Pro Tools Version mit integriertem Dolby Atmos Immersive Audio Mixing und gibt einen Ausblick über den Einfluss von Immersive Audio auf die Zukunft der Industrie.

Avid Pro Tools | S6 Konsole – perfekter Workflow mit Pro Tools,
anspruchsvolle Audioprojekte immer direkt im Griff

Avid Pro Tools Dock – Perfekter Partner für Mixing und Editing mit Pro Tools

Dolby Atmos Immersive Audio Mixing jetzt integriert in Pro Tools HD

Seien Sie Avids Gast auf der AES in Berlin

Melden Sie sich an und nutzen den Code 142AVID. Damit erhalten Sie ein AES Ticket mit Zugang zu allen Special Events und der Professional Sound Expo.

JETZT ANMELDEN




Überzeugende Grafiklösungen mit MediaCentral | UX

Im siebten und letzten Teil unserer Next Generation Newsrooms-Reihe erfahren Sie, wie Avid MediaCentral | UX zusammen mit Maestro das Einfügen von Grafiken in Beiträgen vereinfacht.

Inhaltlich erstklassige sowie visuell beeindruckende Nachrichten werden von Zuschauern auf der ganzen Welt mittlerweile erwartet. Programmmacher und Nachrichtenredaktionen setzen deshalb alles daran, diese Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern im Idealfall noch zu übertreffen.

Die Qualität einer Nachrichtensendung kann dabei nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden: Welche Nachrichten werden veröffentlicht, wie weit reicht die Berichterstattung (inhaltlich oder geografisch), welche Personen sind involviert? Eines aber steht fest: Die Präsentation ist genauso wichtig wie die vermittelten Inhalte.

Livesendungen zu produzieren, vor allem im Nachrichtenbereich, erscheint auf den ersten Blick einfach – solange, bis eine veraltete Darstellungsweise oder schlechte Grafik den Zuschauer von den eigentlichen Nachrichten ablenkt. Wenn Sie das nächste Mal eine Grafik sehen, die aussieht wie aus den 80er Jahren, dann achten Sie mal darauf, wie viel Zeit Sie damit verbringen, sich auf die Grafik anstatt auf die Nachricht selbst zu konzentrieren.

Wir bei Avid wissen, dass Nachrichten mehr als nur Worte oder Videos sind. Es ist das Komplettpaket aus Look & Feel, das Zuschauer fesselt und immer wieder einschalten lässt. Von der Studiokulisse über Grafikanimationen über die Interaktion mit dem Publikum bis hin zur Schriftart von Bauchbinden und Tickern – wir stellen eine Lösung zur Verfügung, die alle Herausforderungen meistert. Erfahren Sie mehr zu MediaCentral | UX und Maestro in unserem Video.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFO




Effiziente Mediensuche mit Avid MediaCentral I UX

Wie wir in unseren bisherigen Blogbeiträgen gesehen haben, bündelt MediaCentral I UX die Nachrichtentools Avid iNews und Avid Interplay Asset Manager und ermöglicht Journalisten so, mit einer einzigen, webbasierten Anwendung Skripte zu schreiben und Videos zu bearbeiten.

Wir haben außerdem erfahren, wie mit MediaCentral I UX Grafiken eingefügt werden können, im Web und auf sozialen Medien recherchiert werden kann und wie die zunehmende Anzahl an Partnern mit ihren eigenen Anwendungen zur Weiterentwicklung der Lösung beiträgt. Um seinen Kunden zu helfen, ihr Geschäft weiter nach vorne zu bringen, setzt Avid darauf, komplexe Vorgänge zu vereinfachen, Kosten zu senken und die immer wieder auftretenden Probleme bei der Integration von Lösungen in bestehende Systeme aus der Welt zu schaffen.

Viele Journalisten und Produzenten wissen, wie frustrierend es sein kann, bestimmtes Material in einer digitalen Umgebung zu finden – vor allem, wenn jede Datenbank ihre eigene Anwendung hat oder man auf spezielle Suchmaschinen zurückgreifen muss, um überhaupt weitersuchen zu können. Ist man dann endlich fündig geworden, muss das Material oft auf mühselige Art und Weise in das System, das man nutzen möchte, eingebunden werden. MediaCentral I UX ermöglicht deshalb das Durchsuchen der kompletten Content-Datenbank einer Redaktion. Das Medienmanagement-Modul Avid Media I Index beschleunigt und erweitert die Dateiensuche über zahlreiche Systeme hinweg, ganz egal, wo die Medien abgelegt sind – auch netzwerkübergreifend und unabhängig davon, ob sich die Rechner nun im selben Gebäude oder in hunderten Kilometer Entfernung voneinander befinden.

MediaCentral I UX zeigt nicht nur Suchergebnisse an, sondern verfügt auch über eine Clip-Vorschau. Wenn der gesuchte Content gefunden wurde, platziert die zugrundeliegende Technologie ihn dort, wo der Benutzer ihn haben möchte.

Dank neuer Plug-Ins, die im Avid Alliance-Partnerprogramm entwickelt wurden, umfasst der Media I Index nun auch Datenbanken, die nicht auf Avid basieren. So kann selbst ein EMC Isilon-System, das MP4s enthält, indexiert und durchsucht werden. Relevante Videos können dann per MediaCentral I UX zum Onlinesystem hinzugefügt werden.

Wie einfach es ist, mehrere Systeme mit Media Central I UX zu durchsuchen, sehen Sie hier im Video.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFO




Content schneller auf verschiedenen Kanälen bereitstellen dank Avid Media | Distribute

„Be first or be right“ – diese Aussage fasst das Paradox heutiger Rund-um-die-Uhr-Berichterstattung zusammen. Redaktionen sehen sich immer häufiger dem Dilemma gegenüber, sich zwischen Schnelligkeit – Wer sendet aktuelle News zuerst? – und Qualität – Wer recherchiert die Fakten sorgfältig? – entscheiden zu müssen. Im Idealfall schafft man beides, aber da sich Nachrichtenlagen heute schnell ändern, ist es oft ein Balanceakt. Darüber hinaus wird von Nachrichtenteams erwartet, dass sie News am besten auch noch auf so vielen Plattformen wie möglich bereitstellen.

Doch der Preis, den man dafür zahlt, ist unter Umständen sehr hoch: Wenn etwas faktisch Falsches auf Online-Kanälen veröffentlicht wird, ist der gute Ruf einer Redaktion oder eines Senders schnell beschädigt. Als vertrauenswürdige Onlinequelle zu gelten, ist für Redaktionen oder Sender aber besonders wichtig – gerade, wenn es um jüngere Zielgruppen geht.

Viele Redaktionen verfolgen daher mittlerweile eine „Digital first“-Strategie: Eilmeldungen werden erst auf Onlineplattformen gepostet, bevor sie in den Abendnachrichten erscheinen. Im traditionellen Fernsehbetrieb wäre es undenkbar, etwas ohne sorgfältige redaktionelle Prüfung zu veröffentlichen. In der digitalen Kommunikation ist dies jedoch oft gängige Praxis. Mit immer kleiner werdenden Redaktionsteams, unzähligen Tools für die Abarbeitung des Tagesgeschäfts und steigendem Workload ist das Risiko, schnell zu sein, aber falsch zu liegen, größer denn je.

Um genau diesem Risiko vorzubeugen, hat Avid Media I Distribute entwickelt, das als Teil der MediaCentral-Plattform Redaktionen bei der Umsetzung ihrer Online-Aktivitäten unterstützt. Mit Media I Distribute kann jedes Mitglied des Redaktionsteams schnell und unkompliziert seinen Teil beisteuern. Wichtig dabei ist, dass ein obligatorischer Freigabe-Prozess in den Workflow integriert ist, um abzusichern, dass alles, was veröffentlicht wird, auch vorher abgesegnet wurde. Nachrichten können zudem parallel auf mehreren sozialen Plattformen veröffentlicht werden, z. B. auf Facebook, Twitter, YouTube, anderen Online-Videoanbietern oder der eigenen Senderwebsite.

Da Media I Distribute zu MediaCentral I UX gehört, kann es der Oberfläche einfach hinzugefügt werden. Redaktionsteams müssen so kein neues Tool erlernen, sondern nur den Avid-Workflow beherrschen. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass der Redakteur den von ihm produzierten Beitrag einstellt (bewegte oder nicht bewegte Bilder), woraufhin der Produzent ihn überprüft, bearbeitet und freigibt. Danach transcodieren und rendern Backend-Systeme die freigegebenen Inhalte und veröffentlichen sie auf ausgewählten Plattformen.

Einige der zentralen Workflows von Media I Distribute zeigen wir Ihnen in unserem Video.

Weitere Teile der Next Generation Newsrooms-Reihe finden Sie hier auf Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFOS

 




Außeneinsatz: Am Puls der Zeit dank mobiler Geräte

Im heutigen Teil unserer Next Generation Newsrooms-Reihe werfen wir einen Blick auf den Einsatz mobiler Geräte bei der Berichterstattung vor Ort.

Nachdem wir im letzten Teil gezeigt haben, welche Tools Journalisten zum Abliefern von Storys brauchen, die keinen Wunsch offen lassen, konzentrieren wir uns diese Woche auf Kollaborationstools für Reporter im Außeneinsatz.

Warum wir dem Thema ein ganzes Tutorial widmen? Das ist schnell erklärt: Die Art und Weise, wie und worüber Nachrichten konsumiert werden, hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Dies hat zur Folge, dass Redaktionen zusätzlich zur traditionellen Nachrichtensendung stets mehrere Plattformen rund um die Uhr mit Neuigkeiten versorgen müssen. Redaktionsleiter und Sendeleiter suchen daher nach neuen Möglichkeiten, die Vor-Ort-Berichterstattung so effizient zu gestalten. Was sie dafür brauchen, sind Tools, die die Teams nicht dazu zwingen, regelmäßig in die Redaktion zurückzukehren. „Produktivität an Ort und Stelle“ lautet die Devise.

Native Apps für iOS und Android

Um die Workflows beim Außeneinsatz zu optimieren, hat Avid native Apps für iOS-und Android-Geräte entwickelt. Sie erweitern den Newsroom nach außen und ermöglichen den Teams vor Ort und in der Redaktion, sich in Echtzeit auszutauschen. Dank der Apps fallen nicht nur viele manuelle Schritte weg, sondern sie vereinfachen auch die Kommunikation aller Beteiligten untereinander. Das Resultat: klare Zeitersparnis auf Seiten der Produktionsteams im Sender und der Live-Reporter, die ihnen erlaubt, genau das zu tun, worin sie am besten sind: Geschichten zu erzählen.

Ganz egal, von wo aus die Redakteure berichten: Mit diesen Apps der nächsten Generation können sie ihre Einsätze checken, jeden iNEWS-Ordner und jedes zum Beitrag gehörende Video durchsuchen, über aktuellste News berichten und minutenaktuell Skripte updaten – und das alles, während sie unterwegs sind. Die Apps ermöglichen sogar das Hinzufügen von Cues für Grafiken, Video-Playback oder anderen Informationen, die für die Story relevant sind.

Bei Live-Übertragungen wird die App zum tragbaren Teleprompter und ersetzt so handschriftliche Notizen. Da zudem jedes zum Beitrag gehörende Video vor der Live-Aufnahme über die App angesehen werden kann, können sich die Journalisten besser auf ihren Ansager vorbereiten, da sie wissen, was den Zuschauern während der Übertragung präsentiert wird.

„Mit der MediaCentral | UX-App auf meinem iPad ist es so, wie als würde ich direkt vor iNEWS sitzen.“

—Dave Davis, Reporter, KOTV-TV

Journalisten, Moderatoren und Produzenten profitieren

Die mobilen Tools bringen noch mehr Vorteile mit sich: So können Studiomoderatoren MediaCentral | UX nutzen, um gedruckte Skripte zu ersetzen und so Fehler zu vermeiden, wenn es Änderungen in letzter Sekunde gibt. Außerdem werden diese Änderungen in Ablaufplänen und Skripten jedem, der mit dem Redaktionssystem verbunden ist, direkt von der App angezeigt. Auch Produzenten ermöglichen sie neue Freiheiten: Anstatt während der Entwicklung einer Story an ihrem Schreibtisch sitzen zu müssen, um nichts zu verpassen, können sie Beiträge jetzt von unterwegs aus freigeben.

Verpassen Sie unser heutiges Video also nicht, wenn Sie erfahren wollen, wie einfach es ist, den Außeneinsatz produktiver zu gestalten und so mehr Zeit für die redaktionelle Arbeit zu haben.

Weitere Teile der Next Generation Newsrooms-Reihe finden Sie hier auf Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFOS




Editing-Features für Journalisten: Schöner schneiden mit MediaCentral | UX

Im dritten Teil unserer Serie Next Generation Newsrooms erfahren Sie mehr über die zahlreichen Editing-Features, die MediaCentral | UX Journalisten bietet.

Heutzutage produzieren immer mehr Menschen Stories und Content, für die sich immer mehr Abnehmer finden, die dann umso mehr Kanäle bespielen. Der Druck auf Journalisten, Editoren oder Produktionsleiter, noch effizienter und rentabler zu arbeiten, steigt damit kontinuierlich. Das Ziel ist, in kürzerer Zeit mehr zu produzieren, und das bei kleineren Budgets. Kein Kinderspiel. Oder doch? Wie so oft im Leben kommt es auch hier auf die richtigen Tools an.

Die steigende Nachfrage nach Multimedia-Content, der auf verschiedensten Kanälen spielbar ist, hat einen deutlichen Einfluss auf die Rolle und den Arbeitsalltag von Journalisten. Von Nachrichtenredaktionen wird erwartet, dass sie ihre Zuschauer rund um die Uhr mit Neuigkeiten versorgen – und das oft mit einem Team, dessen Größe gleich bleibt oder sogar schrumpft. Für Journalisten heißt das, dass sie ihre Informationen aus mehr Quellen zusammensuchen, mit Dritten kooperieren, Stories und Videomaterial produzieren (und letzteres manchmal sogar editieren) sowie passende Grafiken erstellen müssen – und das in vielen Fällen, während sie noch im Außeneinsatz sind. Das Herz der journalistischen Arbeit ist das Recherchieren von Fakten und das Storytelling, aber inzwischen stehen Redaktionen zunehmend unter Druck, ihre Beiträge als erste zu veröffentlichen, um keine Zuschauer an die Konkurrenz zu verlieren.

 

Mehr Flexibilität mit Avid Tools

Das, was Journalisten darum wirklich brauchen, sind leistungsstarke und gleichzeitig einfach zu bedienende Tools, mit denen sie hochwertigen Content in kurzer Zeit produzieren können. Editing, Scripting oder Grafikerstellung sollten keine zusätzlichen Lasten sein, sondern zum Verständnis eines modernen Journalismus einfach dazugehören statt Mehraufwand darzustellen.

Dank Avid stehen Journalisten dafür zahlreiche Möglichkeiten offen: Mit MediaCentral | UX können sie Skripte verfassen, Videos ansehen und bearbeiten, Voiceovers aufnehmen, Grafiken einfügen und in der Vorschau ansehen, mehrere Systeme zeitgleich durchsuchen, Berichte direkt zur Ausstrahlung freigeben sowie auf verschiedenen Social Media-Plattformen oder der eigenen Website veröffentlichen. Dies gibt Redaktionsteams die Möglichkeit, auch dann produktiv arbeiten zu können, wenn sie im Außeneinsatz sind und nicht regelmäßig ins Büro zurückkehren können.

Wenn Sie herausfinden wollen, wie Sie einen Beitrag erstellen, Text hinzufügen, editieren und ihn direkt ins Playout oder zur Freigabe weiterschicken können, dann verpassen Sie auf keinen Fall diese Folge unserer Tutorial-Reihe.

Die anderen Folgen der Next Generation Newsrooms-Reihe finden Sie ebenfalls hier auf Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFOS




Recherchieren und Beiträge produzieren über nur eine Benutzerschnittstelle

In der Fortsetzung unserer Blogreihe Next Generation Newsrooms erfahren Sie, wie überzeugende Nachrichten mithilfe einer einzigen Benutzeroberfläche produziert werden können: MediaCentral | UX.

Wenn man sich die vielen Texte, Berichte und Videos im Web anschaut, kann man leicht den Eindruck gewinnen, dass Journalist sein heutzutage ganz einfach ist. Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Anforderungen an Journalisten steigen, und zwar kontinuierlich. Schon seit langem umfasst ihr Aufgabenspektrum mehr als nur die Nachrichtenrecherche und
-veröffentlichung. Zusätzlich zur üblichen Berichterstattung wird von ihnen gefordert, auch immer mehr die technischen Aufgaben wie das Aufzeichnen von Videomaterial, das Erfassen von Standbildern, das Editing und das Bespielen sozialer Medien zu beherrschen. Schließlich will jeder Sender die Nase vorn haben, wenn es darum geht, die neuesten Nachrichten und Schlagzeilen schnell zu publizieren.

Das bedeutet allerdings auch, dass Journalisten sich heutzutage mit verschiedensten Tools auskennen müssen, um diese vielen Aufgaben meistern zu können – und das wiederum hat Auswirkungen auf die Arbeit und Organisation einer Redaktion. Denn die Nutzung dieser Tools erfordert höheren Schulungsaufwand, und die Integration zahlreicher Anwendungen in ein System resultiert in höheren Supportkosten. Die Antwort von Avid darauf heißt Avid Everywhere. Die offenste Plattform der Branche ermöglicht Nachrichtenredaktionen über MediaCentral | UX, ihrem cloudbasierten Web-Frontend, die effiziente Produktion und Distribution von Beiträgen in nur einer Anwendung.

Ein Tool, das vieles vereinfacht: MediaCentral | UX

In diesem Tutorial zeigen wir Ihnen, mit welchen intuitiven Features MediaCentral | UX die Berichterstattung und Produktion für Journalisten und Produzenten deutlich vereinfacht. Dank des anpassbaren Interface kann man auf iNEWS und andere Mediendatenbanken zugreifen und auf mehreren Systemen zeitgleich arbeiten. Dazu verkürzt die Integration von Connectivitypartnern wie x.news ihren Arbeitsaufwand erheblich, denn sie erlaubt die Einbeziehung verschiedener Quellen wie Websites, Social Media-Plattformen, Video- und Bildanbieter in den Workflow.

In MediaCentral | UX Beiträge können erstellt, angesehen und bearbeitet sowie Produktions-Cues und Untertitel hinzugefügt werden. Mit dem integrierten Maestro-Feature können Sie zudem innerhalb des gleichen MediaCentral | UX-Interface auf Grafik-Templates zurückgreifen und sie fertigstellen.

Verpassen Sie auch nicht die anderen Folgen unserer Reihe Next Generation Newsrooms hier auf den Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFOS