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Editing-Features für Journalisten: Schöner schneiden mit MediaCentral | UX

Im dritten Teil unserer Serie Next Generation Newsrooms erfahren Sie mehr über die zahlreichen Editing-Features, die MediaCentral | UX Journalisten bietet.

Heutzutage produzieren immer mehr Menschen Stories und Content, für die sich immer mehr Abnehmer finden, die dann umso mehr Kanäle bespielen. Der Druck auf Journalisten, Editoren oder Produktionsleiter, noch effizienter und rentabler zu arbeiten, steigt damit kontinuierlich. Das Ziel ist, in kürzerer Zeit mehr zu produzieren, und das bei kleineren Budgets. Kein Kinderspiel. Oder doch? Wie so oft im Leben kommt es auch hier auf die richtigen Tools an.

Die steigende Nachfrage nach Multimedia-Content, der auf verschiedensten Kanälen spielbar ist, hat einen deutlichen Einfluss auf die Rolle und den Arbeitsalltag von Journalisten. Von Nachrichtenredaktionen wird erwartet, dass sie ihre Zuschauer rund um die Uhr mit Neuigkeiten versorgen – und das oft mit einem Team, dessen Größe gleich bleibt oder sogar schrumpft. Für Journalisten heißt das, dass sie ihre Informationen aus mehr Quellen zusammensuchen, mit Dritten kooperieren, Stories und Videomaterial produzieren (und letzteres manchmal sogar editieren) sowie passende Grafiken erstellen müssen – und das in vielen Fällen, während sie noch im Außeneinsatz sind. Das Herz der journalistischen Arbeit ist das Recherchieren von Fakten und das Storytelling, aber inzwischen stehen Redaktionen zunehmend unter Druck, ihre Beiträge als erste zu veröffentlichen, um keine Zuschauer an die Konkurrenz zu verlieren.

 

Mehr Flexibilität mit Avid Tools

Das, was Journalisten darum wirklich brauchen, sind leistungsstarke und gleichzeitig einfach zu bedienende Tools, mit denen sie hochwertigen Content in kurzer Zeit produzieren können. Editing, Scripting oder Grafikerstellung sollten keine zusätzlichen Lasten sein, sondern zum Verständnis eines modernen Journalismus einfach dazugehören statt Mehraufwand darzustellen.

Dank Avid stehen Journalisten dafür zahlreiche Möglichkeiten offen: Mit MediaCentral | UX können sie Skripte verfassen, Videos ansehen und bearbeiten, Voiceovers aufnehmen, Grafiken einfügen und in der Vorschau ansehen, mehrere Systeme zeitgleich durchsuchen, Berichte direkt zur Ausstrahlung freigeben sowie auf verschiedenen Social Media-Plattformen oder der eigenen Website veröffentlichen. Dies gibt Redaktionsteams die Möglichkeit, auch dann produktiv arbeiten zu können, wenn sie im Außeneinsatz sind und nicht regelmäßig ins Büro zurückkehren können.

Wenn Sie herausfinden wollen, wie Sie einen Beitrag erstellen, Text hinzufügen, editieren und ihn direkt ins Playout oder zur Freigabe weiterschicken können, dann verpassen Sie auf keinen Fall diese Folge unserer Tutorial-Reihe.

Die anderen Folgen der Next Generation Newsrooms-Reihe finden Sie ebenfalls hier auf Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFOS




Recherchieren und Beiträge produzieren über nur eine Benutzerschnittstelle

In der Fortsetzung unserer Blogreihe Next Generation Newsrooms erfahren Sie, wie überzeugende Nachrichten mithilfe einer einzigen Benutzeroberfläche produziert werden können: MediaCentral | UX.

Wenn man sich die vielen Texte, Berichte und Videos im Web anschaut, kann man leicht den Eindruck gewinnen, dass Journalist sein heutzutage ganz einfach ist. Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Anforderungen an Journalisten steigen, und zwar kontinuierlich. Schon seit langem umfasst ihr Aufgabenspektrum mehr als nur die Nachrichtenrecherche und
-veröffentlichung. Zusätzlich zur üblichen Berichterstattung wird von ihnen gefordert, auch immer mehr die technischen Aufgaben wie das Aufzeichnen von Videomaterial, das Erfassen von Standbildern, das Editing und das Bespielen sozialer Medien zu beherrschen. Schließlich will jeder Sender die Nase vorn haben, wenn es darum geht, die neuesten Nachrichten und Schlagzeilen schnell zu publizieren.

Das bedeutet allerdings auch, dass Journalisten sich heutzutage mit verschiedensten Tools auskennen müssen, um diese vielen Aufgaben meistern zu können – und das wiederum hat Auswirkungen auf die Arbeit und Organisation einer Redaktion. Denn die Nutzung dieser Tools erfordert höheren Schulungsaufwand, und die Integration zahlreicher Anwendungen in ein System resultiert in höheren Supportkosten. Die Antwort von Avid darauf heißt Avid Everywhere. Die offenste Plattform der Branche ermöglicht Nachrichtenredaktionen über MediaCentral | UX, ihrem cloudbasierten Web-Frontend, die effiziente Produktion und Distribution von Beiträgen in nur einer Anwendung.

Ein Tool, das vieles vereinfacht: MediaCentral | UX

In diesem Tutorial zeigen wir Ihnen, mit welchen intuitiven Features MediaCentral | UX die Berichterstattung und Produktion für Journalisten und Produzenten deutlich vereinfacht. Dank des anpassbaren Interface kann man auf iNEWS und andere Mediendatenbanken zugreifen und auf mehreren Systemen zeitgleich arbeiten. Dazu verkürzt die Integration von Connectivitypartnern wie x.news ihren Arbeitsaufwand erheblich, denn sie erlaubt die Einbeziehung verschiedener Quellen wie Websites, Social Media-Plattformen, Video- und Bildanbieter in den Workflow.

In MediaCentral | UX Beiträge können erstellt, angesehen und bearbeitet sowie Produktions-Cues und Untertitel hinzugefügt werden. Mit dem integrierten Maestro-Feature können Sie zudem innerhalb des gleichen MediaCentral | UX-Interface auf Grafik-Templates zurückgreifen und sie fertigstellen.

Verpassen Sie auch nicht die anderen Folgen unserer Reihe Next Generation Newsrooms hier auf den Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

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Nachrichtenproduktion der Zukunft mit MediaCentral | UX

Mit Avid Everywhere und der Avid MediaCentral-Plattform unterstützt Avid Nachrichtenteams dabei, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren und diese schneller und effizienter denn je zu präsentieren – egal, ob sie im selben Studio oder auf verschiedenen Kontinenten arbeiten.

In den leicht verständlichen Video-Tutorials unserer Blogserie Next Generation Newsrooms präsentieren wir Ihnen einige zentrale Multiplattform-Tools für die Nachrichtenproduktion mit MediaCentral I UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform.

Moderne Nachrichtenproduktion mit Avid

Zunächst zeigen wir Ihnen, welche neuen Kooperationsmöglichkeiten MediaCentral I UX bietet und welche hilfreichen Tools es für die Echtzeit-Produktion bereitstellt. Sie erlauben Redakteuren die Erstellung, den Zugriff, das Teilen und das Veröffentlichen von Storys unabhängig von ihrer Location – und das über verschiedene Plattformen hinweg.

Zunächst zeigen wir Ihnen, welche neuen Kooperationsmöglichkeiten MediaCentral I UX bietet und welche hilfreichen Tools es für die Echtzeit-Produktion bereitstellt. Sie erlauben Redakteuren die Erstellung, den Zugriff, das Teilen und das Veröffentlichen von Storys unabhängig von ihrer Location – und das über verschiedene Plattformen hinweg.

Außerdem erfahren Sie, wie Avid den Newsroom mobil macht, um so Nachrichtenteams im Außeneinsatz und im Studio über mobile Apps für iOS und Android miteinander zu verbinden. Diese zukunftsweisenden Apps haben gleich mehrere Vorteile: Journalisten können Neuigkeiten ohne Zeitverlust direkt vor Ort veröffentlichen oder gedruckte Skripte ersetzen, während Produzenten Meldungen von unterwegs aus freigeben können.

Erfahren Sie auch, wie Media Central I UX die Nachrichtenproduktion optimiert, indem es unterschiedlichen Redaktionen eines Netzwerks den direkten Zugriff auf das iNews-System erlaubt. Mit einer schnellen internen Suche kann jeder Nutzer Nachrichten auf jedem verbundenen System finden und auf diese zugreifen.

Grafiken sind ein integraler Bestandteil jeder Nachrichtensendung und sowohl für den Markenaufbau Ihres Senders als auch für die Zuschauerbindung elementar. Darum geht es im letzten Schritt des Tutorials um den integrierten News Graphics Workflow.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

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Immer ein Ass im Ärmel

Die Tvision AG aus Basel, ein Produktionshaus mit sieben festen und weiteren freien Mitarbeitern, realisiert jährlich rund 500 Projekte vom kurzen Newsbeitrag bis hin zu kompletten Dokumentationsfilmen. Die branchenweiten Ansprüche hinsichtlich Effizienz und Produktionszeit sind hoch und wachsen kontinuierlich, was sich sowohl auf den Wettbewerb als auch auf die Kundenerwartungen auswirkt. Um noch schneller, effizienter und sicherer produzieren zu können, setzt Tvision seit Juni 2016 auf die Avid NEXIS | PRO Speicherlösung – und ist hochzufrieden damit.

Effizientes Arbeiten in der Vier-Sprachen-Region

Bisher verfügte Tvision über mehrere Stand-alone-Schnittplätze ohne eine zentrale Speicherlösung. „Vor allem in der Schweiz als Vier-Sprachen-Region kommt es oft vor, dass wir Beiträge in verschiedenen Sprachen produzieren müssen. Bei unserem alten Setup war das oft langwierig und kompliziert, da wir die Disks mit dem Material von einem auf den anderen Schnittplatz hin und her kopieren mussten“, erläutert Andy Christen, Videoeditor bei Tvision.

“In den 20 Jahren, die ich mittlerweile auf Avid schneide, ist jeder geplante Beitrag auch rausgegangen.”

—Andy Christen

Höchste Zeit also für eine neue Speicherlösung, zumal gerade bei News-Beiträgen eine schnelle und zuverlässige Bearbeitung essentiell ist. Nach einiger Recherche war klar, dass man mit NEXIS | PRO die ideale Lösung gefunden hatte: „Zwar konnten auch andere Anbieter unsere Wünsche nachvollziehen, aber nur bei Avid hatten wir das Gefühl, dass alle Leistungen auch genauso eingehalten werden können und wir keine Ausfälle zu befürchten haben. In den 20 Jahren, die ich mittlerweile auf Avid schneide, ist jeder geplante Beitrag auch rausgegangen. Diese Zuverlässigkeit ist sehr beruhigend und war auch ein Grund dafür, dass wir uns für Avid NEXIS | PRO entschieden haben“, so Christen.

Einfache Installation, größere Flexibilität

Das Team um Christen hat sich bewusst für die kleinste Variante mit 20TB Speicherkapazität entschieden, wohl wissend, dass diese jederzeit problemlos und ohne zusätzliche Kosten für Netzwerktechnik aufgestockt werden kann. Geliefert wurde das System von dve cross media aus München. „Die Zusammenarbeit mit dve cross media lief total reibungslos. Ich hatte immer das Gefühl, dass auf meine Wünsche eingegangen und nicht das teuerste, sondern das passendste Produkt verkauft wird“.

Auch die Installation lief schnell und unkompliziert ab. Dank des vorkonfigurierten Systems mussten vor Ort nur noch zwei Kabel eingesteckt werden, schon war NEXIS I PRO produktiv: „Ich habe das Gerät eingesteckt, seitdem läuft es und schnurrt vor sich hin, ohne dass ich mich darum kümmern muss. Es läuft, stürzt nicht ab, funktioniert einfach. Ich bin echt hochzufrieden. Und schnell ist es auch noch!“

“So habe ich immer ein Ass im Ärmel, das ich bei Bedarf ziehen kann.”

—Andy Christen

Die Vorteile machen sich in der täglichen Arbeit und bei größeren Projekten bemerkbar. So können News-Beiträge jetzt parallel in verschiedenen Sprachen bearbeitet und direkt an den Sender geschickt oder Bilder der italienischen und französischen Kollegen direkt eingebunden werden, was die Qualität der Beiträge weiter erhöht. Bei Dokumentationen oder zeitkritischen Projekten wie den Filmen für die IBA Basel 2020 besteht die Möglichkeit, jederzeit Cutter hinzuzubuchen, die parallel am gleichen Projekt arbeiten. Oder ein Rechner kann zum Ausspielen der Daten genutzt werden, während zeitgleich weiter daran gearbeitet wird. „So habe ich immer ein Ass im Ärmel, das ich bei Bedarf ziehen kann. Die größere Flexibilität und auch die Ausfallsicherheit, die wir durch Nexis | PRO erhalten, sind sehr beruhigend und ein riesiger Vorteil des Systems.“

Avid NEXIS | PRO

Mit der intelligenten Speicherlösung Avid NEXIS | Pro wird auch Ihr Medienworkflow schneller und effizienter laufen. Probieren Sie es aus!

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Olympische Sommerspiele 2016: Wettbewerbsvorteile dank Remote Production

Auf Sportübertragungen muss mittlerweile niemand mehr verzichten. Ob vom heimischen Sofa oder unterwegs aus, ob über Fernseher, Smartphone oder Video-Plattformen: Das Angebot an spannenden Formaten und Live-Übertragungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen – und Millionen Fans weltweit freuen sich darüber.

Die Situation von Rundfunkanstalten hat sich dadurch deutlich verändert. Mit der steigenden Nachfrage nach direktem, schnellem Zugang zu qualitativ hochwertigem Content konkurrieren Sender verstärkt um Zuschauerzahlen. Wie aber können sie die zusätzlichen Kosten ausgleichen, die durch immer aufwändigere Produktionen entstehen?

Das Erbe von London angetreten

„Die digitalsten Spiele der Olympischen Geschichte” – das war der Titel, der den Olympischen Spielen 2012 in London verliehen wurde. Was hat sich seitdem getan, was war in Rio anders? Wie nutzen Fernsehsender die Vorteile im Bereich Remote Media Production, um sich nicht nur die Gunst der Zuschauer zu sichern, sondern auch im medialen Produktivitätsrennen die Nase vorn zu haben?

Für die Sommerspiele von 2016, die an 32 Stätten in Rio stattfanden sowie in 5 weiteren Städten, die Austragungsorte für Fußballspiele waren, geht die Menge an produziertem Multikamera-Content in die Petabytes. Und all dieser Content lief im International Broadcast Center (IBC) zusammen. Für Produktionsteams hieß das, dass sie einen effizienten Medienproduktions-Workflow brauchten, um die riesigen Datenengen zu verwalten und editieren sowie „Distributionspakete“ für verschiedene Plattformen schnüren zu können.

Nahtlose Zusammenarbeit dank Avid

Auch dieses Jahr galt: Nichts stellt kollaborative Workflows härter auf die Probe als ein 14 Tage langes Sportgroßereignis wie die Olympischen Spiele. Mit Produktionsteams, die an verschiedenen Veranstaltungsorten verteilt waren und in hunderten Kilometern Entfernung vom Broadcastcenter aufnahmen, wurde die Produktion zu einer großen Herausforderung. Dank ausgeklügelter Remote Media Production-Lösungen, die mit Systemen von Avid realisiert wurden, waren trotz dezentraler Produktion ein schneller Turnaround und eine schnelle Distribution auf verschiedenen Plattformen möglich. Gerade in den letzten Jahren setzen immer mehr unserer Kunden auf diese Lösungen, deren Herzstück die Remote-Lösungen Avid MediaCentral | UX und Avid Media Composer | Cloud sind.

 

MediaCentral | UX, das cloud-basierte Webfrontend der MediaCentral-Plattform, ermöglicht Redaktionen eine neue Art der Zusammenarbeit und das zeitgleiche Bespielen unterschiedlichster Plattformen – und das mit einer einzigen Lösung. Ganz egal, wo sich Journalisten befinden: Sie können Skripte verfassen, Videos ansehen und editieren, Voiceovers aufnehmen, Grafiken einfügen und in die Vorschau geben, mehrere Systeme gleichzeitig durchsuchen, Beiträge direkt auf Sendung schicken und auf Social Media-Plattformen oder der eigenen Website veröffentlichen.

 

Mit Media Composer | Cloud können sich mehrere, weit voneinander entfernt arbeitende Media Composer-Editoren mit dem zentralen Server verbinden und so gemeinsam am gleichen Projekt arbeiten. Das Ergebnis: Qualitativ hochwertige Beiträge, die von da berichten, wo aktuelle Entwicklungen gerade stattfinden. Aufnehmen, editieren oder Medien mühelos zwischen dem Ort des Geschehens und der Homebase verschieben – all das wird problemlos möglich.

Wir meinen: Rio hat das Londoner Erbe exzellent angetreten und vielleicht noch digitalere Spiele als vor vier Jahren geliefert. Wir freuen uns jetzt schon darauf, 2020 in Tokio wieder auf allen Plattformen dabei zu sein und sind gespannt, welche Kollaborationstools die Produktion dann möglicherweise noch schneller und effizienter machen!

Neue Spielregeln

Von Ultra HD/4K-Content und Augmented Reality bis hin zu leistungsstarken Erweiterungen für Sportproduktionen – mit den Avid End-to-End-Lösungen haben sie eine standortunabhängige Plattform zum Erstellen von hochwertigen Inhalten. Ihre Zuschauer werden begeistert sein von dem neuen, umfassenden Sporterlebnis!

 

AVID.COM/SPORTS




Ein Powerwall Studio für die Tagesschau: 3D-Grafiken von Avid im Einsatz bei ARD-aktuell

Die Tagesschau ist eine nationale Institution, die täglich aus Hamburg gesendet wird. Vor kurzem wurde das Hauptstudio, in dem täglich eine Vielzahl von Nachrichtenformaten produziert wird, um eine fast 17 Meter große Medienwand ergänzt.

Um die vielen verschiedenen Programme mit ansprechenden 3D-Grafiken auszustatten, benötigte die ARD ein leistungsstarkes Echtzeit-Grafiksystem, das nahtlos in die bestehende Produktionsumgebung und die Studioautomatisierungssysteme integriert werden kann.

Neuer Avid-Workflow

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt die ARD auf einen Avid-Grafikworkflow mit Maestro und 3Designer. Maestro ist eine On-Air-Grafiklösung, mit der das Produktionsteam der ARD hochauflösende Grafiken und Animationen in Sekundenschnelle erstellen und ausspielen kann. Die Lösung wurde für die ARD-Produktionsumgebung individuell angepasst und arbeitet jetzt nahtlos mit den bestehenden Nachrichten- und Editing-Lösungen zusammen.

3Designer ist eine Authoring-Software und bildet die Grundlage der Avid Echtzeit-Grafiksysteme. Mit 3Designer kann die ARD kurzfristig visuelle Inhalte für Nachrichten, Wahlen, Sportereignisse, Wettervorhersagen oder Geschäftsberichte erstellen.

Bahnbrechende Grafikproduktion

Die neue Medienwand besitzt eine Auflösung von 8371×1050 Pixeln und wird von sieben Projektoren gleichzeitig bespielt. Die Projektoren erhalten das Signal in ihrer nativen Auflösung von der Maestro Grafik-Engine. Maestro erstellt und steuert darüber hinaus auch die On-Air-Grafiken, wie zum Beispiel Grafiken im unteren Drittel, Logos und Vollbild-Grafiken. Dank der programmierbaren Smart Logic stellt Maestro sicher, dass Daten und Animationen immer richtig dargestellt werden und jederzeit richtig reagieren, und das unabhängig von Situation und Ausspielreihenfolge.

So kann zum Beispiel verhindert werden, dass eine Grafik, die eine aktuelle On-Air-Kamera begleiten soll, bei einem Schnitt weiter im Bild ist – die Medienwand reagiert sofort auf eine Veränderung der Kamera. Der gesamte Prozess dahinter ist für den Zuschauer völlig unsichtbar.

Um eine zusätzliche Tiefe zu erzeugen, nutzt die ARD Kameraroboter, die dynamische Kamerabewegungen ausführen, welche die Grafiken auf dem Bildschirm beeinflussen. Um einen originalgetreuen räumlichen 3D-Eindruck zu erzeugen, müssen die Onscreen-Grafik- und Kamerabewegungen perfekt synchronisiert sein. Verzögerungen in diesem Ablauf sind sehr störend – deshalb benötigt das Grafiksystem entsprechend leistungsstarke Rendering-Kapazitäten.

Maestro setzt hierzu auf die HDVG-Familie, eine Linux-basierte Hochleistungs-Grafikplattform-Engine für das Echtzeit-3D-Rendering. Mit einer Vielzahl von HD/SD Live-Video-Feeds, Clip-Abspielmöglichkeiten und starken Sicherheitsfunktionen liefert sie die beste Leistung für Echtzeit-Grafiken auf dem Markt.

Eine neue Dimension der Flexibilität

Die ARD produziert viele verschiedene Formate, und mit 3Designer können die Produktionsteams eigene Templates mit beliebig vielen 2D- und 3D-Ebenen anlegen. Textunterschriften, Live-Video-Feeds, Audio-Quellen: Jedes 3Designer-Template verfügt über exportierte Elemente, die dynamisch während der Produktion aktualisiert werden können.

Mit dem Avid-Workflow hat die ARD eine einzigartige Lösung gefunden, die sich an die individuellen Anforderungen jeder Sendung anpasst und auch kurzfristige Änderungen während der Produktion erlaubt. Das System ist mit zahlreichen anderen Komponenten der Produktionskette kompatibel, z.B. Annova OpenMedia und Viz Mosart. Die Inhalte können jederzeit geändert und angepasst werden, was eine neue Dimension an Flexibilität für die gesamte Produktion bedeutet.

Avid Maestro

Maestro ist eine modulare Grafiklösung, die allen Anforderungen und Workflows moderner Rundfunkunternehmen gerecht wird.

WEITERE INFORMATIONEN




Am runden Tisch: Experten im Gespräch beim Medien Bulletin

Never change a winning team: Nach dem großen Erfolg des ersten gemeinsamen Expertenevents veranstalteten Avid und Medien Bulletin  kürzlich zum zweiten Mal einen Executive Roundtable, dieses Mal zum Thema Content-Management und Monetarisierung – Wege zum Erfolg.

Wie auch beim letztjährigen Event war das Panel hochkarätig besetzt:

  • Bertram Bittel (Direktor Technik und Produktion, SWR)
  • Ernst Feiler (Head of Technology, Ufa Serial Drama)
  • David Kratz (Mitglied der Geschäftsleitung Beta Film)
  • Sophie Lersch, (Chief Product Officer Services, SES)
  • Charles Perry (Head of Media Management, Sky DE)
  • André Prahl (Bereichsleiter Programmverbreitung, CBC)
  • Thomas Urban (Leiter System- und Infrastrukturplanung, ZDF) und
  • Robert Zeithammel (Leiter Medienproduktion, Plazamedia)

stellten das fachkundige Gremium.

Komplettiert wurden sie durch Jan Lange (Sales Director, Avid Central EMEA), Joachim Bause (Regional Manager, D/CH Avid), Jochen Pielage (Managing Director, Avid Deutschland) und natürlich Eckhard Eckstein, Chefredakteur Medien Bulletin, als Moderator.

MediaCentralPlatform: Betriebssystem für die Medienindustrie

Den Einstieg in die Diskussion lieferte ein Impulsvortrag von André Prahl, der zu dem Schluss kam, dass die Komplexität technischer Herausforderungen immer weiter zunimmt. Seine Kernbotschaft: Wettbewerbsfähig bleibt man nur dann, wenn man auf Multiscreen-Distribution setzt. Daraus entwickelte sich eine angeregte Diskussion der Teilnehmer, bei der es unter anderem um die Vor- und Nachteile von Cloud-Lösungen, die Besonderheiten beim Metadaten-Management ging sowie die Vermarktungsmöglichkeiten im Internet ging. Einig waren sich die Teilnehmer, dass man seinen Kunden noch besser zuhören muss, um ihre Bedürfnisse zu erkennen und die Produktentwicklung dementsprechend voranzutreiben. Dieser Gedanke steckt auch hinter der MediaCentral Platform von Avid, die Jochen Pielage als „Betriebssystem für die Medienindustrie“ definierte, die Kunden die Möglichkeit bietet, sich anbieterunabhängig für die am besten passende Lösung zu entscheiden. „Alle Teilnehmer des Roundtablegesprächs von Medien Bulletin sehen in der neuen Medienwelt mehr oder weniger die gleichen Herausforderungen und Chancen“, erklärte Pielage in einem Interview mit Eckhard Eckstein, das in voller Länge hier zu sehen ist.

In der richtigen Richtung unterwegs

Heiß diskutiert wurde auch das sehr aktuelle Thema Metadaten-Management. Am Beispiel der Fußball-WM erläuterte Bertram Bittel, wie wichtig die Vorab-Planung der Metadaten ist, denn nur dann ist gewährleistet, dass man während des Events und danach den Content schnell und effizient wiederfindet. Am Ende des fast zweistündigen konstruktiven Meinungsaustauschs stand für die Teilnehmer die Erkenntnis, dass die Branche sich in die richtige Richtung bewegt. So ist Thomas Urban vom ZDF der Meinung, dass ein gutes Content-Management-System die Grundlage dafür ist, dass Journalisten erfolgreich plattformübergreifend arbeiten können. Wichtig ist dabei für ihn, dass sich Journalisten dabei auf den Content fokussieren können und sich keine Gedanken über die Technik machen müssen. Während David Kratz sich wegen der NSA-Problematik klar gegen die Nutzung amerikanischer Cloud-Anbieter aussprach, hatten sowohl Robert Zeithammel als auch Ernst Feiler das Gefühl, dass nicht nur ihr Unternehmen, sondern auch die Branche Rückenwind bekommen hat – und das auch dank der Initiative von Avid.

Ernst Feiler, Ufa, und David Kratz, Beta Film

Thomas Urban, ZDF

Charles Perry, Sky

Natürlich berichtete auch der Medien Bulletin in Text und Videos ausführlich über die Veranstaltung:

Interview mit Andre Prahl: http://mebucom.de/news-detail/event/metadaten-fuer-eine-effizentere-produktionslandschaft.html

Interview mit Ernst Feiler: http://mebucom.de/news-detail/event/neue-skills-fuer-neue-produzenten.html

Den ganzen Artikel gibt es als PDF hier zu lesen.




Großes Kino in den Konken Studios

Die Konken Studios in Hamburg sind eine der renommiertesten Adressen für TV- und Kinomischungen in Deutschland. Vom „Kleinen Arschloch“ in den 1990er Jahren bis zur aktuellen Staffel der TV-Serie „Weissensee“ wurden hier die Tonmischungen unzähliger großer und kleiner Film- und Fernsehproduktionen in Europa und der ganzen Welt durchgeführt. Seit fast 30 Jahren leitet Stephan Konken die nach ihm benannten Studios – und das sehr erfolgreich: Er konnte durch seine besonderen Vertonungsarbeiten bereits „Nika“- und „Golden Eagle-Awards“ mit nach Hause nehmen und wurde auch für den „Amanda-Award“ nominiert. Gerade wurde der Film „GETT“ für den „Golden Globe“ nominiert (Mischung: Stephan Konken )

Doch auch die Konken Studios mussten sich den veränderten Rahmenbedingungen großer Film- und Fernsehproduktionen anpassen: Knappere Budgets und immer kürzere Deadlines sowie immer mehr Umschnitte noch während der Mischung führten dazu, dass die altgediente AMS Neve DFC Konsole nicht mehr zeitgemäß war und gegen ein modernes Pro Tools | S6 System ausgetauscht wurde. Wir haben Stephan Konken gebeten, über seinen Workflow und die ersten Erfahrungen mit Pro Tools| S6 zu berichten.

Zeit für was Neues

„Ich hatte schon seit längerer Zeit darüber nachgedacht, meine AMS-Neve DFC-Konsole zu ersetzen. Für meine Produktionen brauche ich ein Werkzeug, das flexibel im Umgang mit angelieferten Projekten funktioniert, leistungsstark und wartungstechnisch modern durchdacht sowie universell einsetzbar ist. Die alte Konsole hatte mir 15 Jahre lang gute Dienste geleistet, die Tonqualität war nach wie vor super, aber die Arbeitsweise schien mir insgesamt nicht mehr zeitgemäß.

Die S6 kristallisierte sich schnell eine spannende Option heraus, im ersten Schritt wollte ich aber testen, ob sie auch wirklich meine Anforderungen erfüllt. Nach vielen Telefonaten und Überlegungen habe ich mich dann im Frühjahr 2014 zusammen mit SMM an die Konzeption gemacht. Wir haben alle Aspekte einer TV- und Kinomischung durchgespielt und verschiedene Workflows erstellt. Im Mai haben Mike Hofer und ich dann fünf Tage lang die kritischen Punkte an einer Demo-Konsole durchleuchtet. Am Ende war mir klar, dass die S6 eine große Umstellung meiner Arbeitsweise bedeuten würde, aber auch viele große Vorteile mitbringen kann. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt. Somit konnte SMM im Dezember 2014 zwei neue Pro Tools-HDX-Systeme inklusive einer 24-Fader-S6 in unserer Regie installieren.“

Behind the Scenes – Video-Interview mit Stephan Konken

Der erste Härtetest

„Jetzt, einige Monate und Filme später, habe ich mich eingearbeitet und richtig Spaß mit der Konsole. Ich habe schon recht schnell nicht mehr über die Oberfläche nachgedacht. Durch den ergonomischen Aufbau der S6 konnte ich mich schnell im Setup zurechtfinden und hatte trotz Umgewöhnung innerhalb kurzer Zeit das altgewohnte Arbeitstempo wieder erreicht.

Der erste Stresstest für die S6 kam mit der Produktion der dritten Staffel der TV-Serie „Weissensee“. Mit mehr als 80 reinkommenden Spuren und insgesamt ca. 150 Kanälen war ich hier wirklich auf einen funktionierenden Workflow angewiesen. Zuerst dachte ich, dass ich mehr Fader oder Joysticks benötige. Das hat sich aber schnell als Trugschluss herausgestellt. Mit dem Touchscreen kann ich richtig gut arbeiten. Die Wellenformdarstellung direkt über dem Kanalzug gefällt mir besonders gut – man löst sich gewissermaßen von dem konstanten Blick auf das Edit – Fenster und kann sich auf den Mix an der Konsole konzentrieren. Überhaupt ist die Verknüpfung von Pro Tools und der S6 eines der größten Argumente für den Umstieg – das Zusammenspiel funktioniert unglaublich intuitiv.“

“Überhaupt ist die Verknüpfung von Pro Tools und der S6 eines der größten Argumente für den Umstieg – das Zusammenspiel funktioniert unglaublich intuitiv.”

Stephan Konken

Alte Gewohnheiten, neue Effizienz

„Ich habe zunächst mein Setup so aufgebaut, wie ich es von meiner alten Konsole gewohnt war. Bei der alten Konsole musste ich mit dem Stuhl immer hin- und herfahren, um alle Fader bedienen zu können, durch das Konzept der S6 sitze ich jetzt erfreulicherweise immer im Sweetspot. Die Knöpfe haben bei der Umstellung auf die S6 recht klein gewirkt, sind aber gut beleuchtet und somit auch in der typischen dunklen Kinomischung gut interpretierbar. Momentan überlege ich, ob 8 weitere Fader mit fest zugeteilten Spuren für mich sinnvoll wären, ich würde dort meine Masterregler unterbringen. Die Vorstellung, dass ich meine S6 durch das modulare Konzept auf zukünftige Anforderungen und Arbeitsweisen anpassen kann, gefällt mir ungemein.

Wenn ich ein neues Projekt starte, gehe ich im ersten Schritt immer von meinem Master-Setup aus. Ich nutze es als Ausgangspunkt für jeden neuen Job und passe es dann an. Die Eingänge werden zunächst auf Gruppen aufgeteilt und filmtypisch nach O-Tönen, Foleys, Atmos, Effekten und Musik auf entsprechende Stems geroutet. Dazu gibt es für internationale Produktionen noch Parallelspuren, zum Beispiel für Variationen der O-Töne. Die Hall-Returns werden ebenfalls den Stems zugeordnet.

Einige Plugins sind bei Filmprojekten fast unverzichtbar. Ich nutze oft PhoenixVerb, iZotope Ozone und Insight, beim Limiter oder Multi-Band-Compressor setze ich auf die Avid-Pro-Plugins, weil ich damit sehr gute Ergebnisse erziele. Die Plugins lege ich gerne auf den Touchscreen, um sie dort direkt ansteuern zu können. Außerdem nutze ich für viele Effekte den Expand Mode, da ich so zum Beispiel beim Master Limiter den Input Gain direkt an den Potis der einzelnen Kanalzüge regeln kann. Als Workstations kommen Mac Pros mit HDX-Karten zum Einsatz, als Recorder nutze ich den aktuellen Mac Pro mit einem HD Native System.“

Immer das Ganze im Blick

„Unabhängig von der Technik sind für mich drei Faktoren wichtig für eine gute Tonmischung – die Verständlichkeit von Dialogen, das Erzeugen von klar abgegrenzten Räumlichkeiten und ein in sich schlüssiges, homogenes Gesamtbild der Töne. Den aktuellen Film haben wir im Format 7.1 gemischt, wobei ich immer darauf geachtet habe, das Panning sehr subtil einzusetzen, da es der Handschrift des Films am ehesten gerecht wurde.

Wir haben in den Konken Studios auf jeden Fall sehr von der Umstellung auf die S6 profitiert und wir sind gut für die Zukunft und Veränderungen der Branche aufgestellt. Auch wenn ich die alte DFC noch in einer Ecke des Studios stehen habe, bin ich bisher noch nicht in die Verlegenheit gekommen, über eine Rückinstallation nachzudenken.“

Behind the Scenes – Mischen mit Pro Tools | S6 in den Konken Studios

Pro Tools | S6

Mixing Redefined

Egal ob Sie ein vorkonfiguriertes System möchten oder ihre ganz eigene Konsole designen wollen: Sprechen Sie mit unseren Experten, um die beste Lösung für Ihren Workflow und Ihr Business zu finden.

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Technicolor Toronto: Die Welt von Emmy-Gewinner und Re-Recording-Mixer Frank Morrone

Vor einiger Zeit, an einem sonnigen Sommermorgen, traf ich  Frank Morrone von Technicolor Toronto (Canada), um mit ihm über seine Erfahrungen bei der Arbeit am neuen TV-Hit show The Strain zu reden. Die Serie erzielte bereits in den ersten Wochen beachtliche Einschaltquoten, während Frank parallel zu der Ausstrahlung in den letzten Monaten non-stop die nächsten Folgen mischte – auf einer S6-Konsole mit Pro Tools HDX und Pro Tools HD 11-Software.Dieser Artikel ist der erste Teil eines zweiteiligen Specials über die Technicolor Studios und ihre topaktuellen Avid Pro Mixing-Systeme.

Technicolor Toronto

Technicolor Toronto

Technicolor Toronto

Mit Frank hat man immer etwas zu lachen…

Ich kenne Frank seit zehn Jahren ziemlich gut – seit der Zeit, als ich ihm als Produktspezialist zur Seite stand, um ihn bei der Konzeption, Installation und Einrichtung seines ICON-Systems und der Pro Tools HD-Rigs für die sehr erfolgreiche Fernsehserie LOST zu unterstützen. Und Frank ist nicht einfach nur ein Toningenieur, er ist auch ein leidenschaftlicher Vordenker und Impulsgeber der Branche. Er war als ‚Governor‘ für die Academy of Television Arts & Sciences tätig und ist derzeit Präsident der Motion Picture Sound Editors.Außerdem sitzt er im Board of Directors der Motion Picture Editors Guild, ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und der Recording Academy und zählte zum Board of Directors der Cinema Audio Society.

“Heutige Konsumenten erwarten und fordern ein Fernseherlebnis, wie sie es auch aus dem Kino kennen …”

TG: Können Sie beschreiben, was die Zuschauer von modernen Soundtracks erwarten? Fordern Konsumenten heute ein besseres, höherwertiges Erlebnis von allen Medien?

FM: Heutige Konsumenten erwarten und fordern ein Fernseherlebnis, wie sie es auch aus dem Kino kennen. Fernsehen wird heute in HD (Bild) und 5.1 (Ton) ausgestrahlt, und wir wissen genau, dass wir den Konsumenten und unseren Auftraggebern sehr hochwertige Produktionen bieten müssen. Darüber hinaus werden die Sendungen als 5.1 Blu-Ray, DVD oder Streaming-Versionen vermarktet, und auch da haben die Menschen hohe Ansprüche.

TG: Was sind vor diesem Hintergrund die größten Herausforderungen, mit denen Sie sich als professioneller Toningenieur heute konfrontiert sehen?

FM: Die Herausforderungen beim Mischen moderner TV-Formate sind, dass wir mit immer mehr Spuren arbeiten, die Budgets aber kleiner und die Produktionszeiten kürzer werden… Im Grunde müssen wir (anspruchsvolle, kinotaugliche) 5.1-Mischungen in einem Bruchteil der Zeit fertig stellen, die sonst für ganze Spielfilme zur Verfügung steht. Hier geht es um Tage, nicht mehr um Wochen. Perfekt ineinandergreifende Workflows sind essenziell, um so einen Mix entsprechend effizient umzusetzen.

Ich habe mich wirklich gefreut, in das weltweit operierende Technicolor-Team einzusteigen, denn meiner Ansicht nach ist Technicolor ein modernes, innovatives Unternehmen, das gezielt in Technik und Studios investiert, um topaktuelle, effiziente Workflows und hochwertige Resultate zu ermöglichen – und die Zuschauer zu begeistern.

Technicolor Toronto

“Jedes Mal, wenn Avid ein Produkt herausgebracht hat, haben sie uns genau zugehört […] und darauf reagiert.”

TG: Können Sie etwas zur Entwicklung des Mischens von Film- und Fernsehton im Laufe der letzten 15 Jahre sagen und beschreiben, wie Avid dazu beigetragen hat, diese Entwicklung zu formen?

FM: Mit dem Mischen von Filmen und Fernsehsendungen habe ich bereits begonnen, als noch mit Magnetband und analogen Pulten gearbeitet wurde. Was Avid und Pro Tools leisten und zur Entwicklung unserer Branche beigetragen haben, ist für mich also nicht selbstverständlich. Ich habe traditionelle (analoge und digitale) Mischpulte eingesetzt, und normalerweise war es so, dass ich die Automation zweimal schreiben musste – einmal für die Konsole selbst, und dann nutze ich gerne viele Pro Tools-Plug-Ins (zum Beispiel Reverb und Rauschunterdrückung), so dass ich für jede Session immer zwei Automations-Sets hatte. Wenn ich aber ausschließlich mit der S6 und Pro Tools arbeite, bleibt die Automation immer intakt, egal wo ich gerade bin, und ich kann problemlos von einem in das andere Studio wechseln.

Früher waren die Anforderungen nicht so hoch wie heute, aber Avid bietet uns alle Möglichkeiten, eine Produktion schnell über die Bühne zu bringen und dabei erstklassige Resultate zu liefern.Es ist eine Entwicklung, die immer weitergeht. Jedes Mal, wenn Avid ein Produkt herausgebracht hat, haben sie uns genau zugehört, was wir für die Mischung, Nachvertonung, Komposition und Bearbeitung unserer Projekte benötigen, und darauf reagiert. Jeder neue Release hat uns sehr geholfen, denn Avid will wirklich wissen, was wir brauchen – und das bekommen wir dann auch.

Technicolor Toronto

“[Die S6] ist eine wirklich durchdachte Konsole und sehr ergonomisch, denn wir haben alles direkt vor uns, so dass die Arbeit viel schneller von der Hand geht, wie ich finde.Es ist eine Freude, mit diesem System zu arbeiten.”

TG:  Können Sie etwas darüber erzählen, wie Sie auf das Pro Tools | S6 System kamen und inwiefern die S6 Ihre Art zu mischen beeinflusst hat – im Vergleich zum Vorgänger?

FM: Als wir vor vielen Jahren mit der Arbeit an LOST begannen, wussten wir sofort, dass ICON plus Pro Tools HD genau die richtige Lösung war, um mit so vielen Tracks klarzukommen und unsere Workflows zu beschleunigen. Das System war für diese Produktion unglaublich wertvoll, und ich mochte es sehr.

Bei LOST hatten wir sieben Computer-Monitore (für die sieben HD-Systeme), um alles im Blick zu haben, was erforderlich war. Jetzt, mit der S6, habe ich die TFT-Anzeigen (für die Aussteuerung) und alle Informationen direkt vor mir. Es ist viel übersichtlicher. Und ich liebe das Scrollen der Wellenformen, denn bei den Vormischungen für meine Dialoge kann ich sofort sehen, wenn auf einer Spur gesprochen wird, und ob ich meinen Fader aufgrund der (relativen) Größe der zugehörigen Wellenform ein bisschen hochziehen muss. Außerdem habe ich nicht nur die Wellenform mitsamt Aussteuerung vor Augen, sondern auch Kompression und EQ-Kurven. Das ist sehr hilfreich, und man kommt schnell in einen guten Arbeitsrhythmus. So intuitiv und effizient war das Mischen noch nie.

Ein weiterer großer Unterschied zwischen ICON- und S6-Systemen ist der Platzbedarf. Avid hat da wirklich alles herausgeholt, so dass für sehr viel mehr Funktionen sehr viel weniger Raum erforderlich ist. Die S6 stellt eine enorme Verbesserung dar, sie ist eine ausgesprochen durchdachte Konsole und sehr ergonomisch, denn man hat alles direkt vor sich, so dass die Arbeit viel schneller von der Hand geht, wie ich finde. Es ist eine Freude, mit diesem System zu arbeiten.

TG: Wie haben Sie den Wechsel vom ICON- auf das S6-System empfunden?

FM: Der Umstieg von ICON auf S6 war überhaupt kein Problem, es dauerte nur ein paar Stunden. Wenn man einmal mit Pro Tools HD und der Automation vertraut ist, sind ICON-Konsolen und die S6 nur andere ‚Front-Ends‘. Das ging ganz einfach.

TG:  Und wie war es beim Umstieg von Pro Tools HD auf Pro Tools | HDX?

FM: Der Release der (Pro Tools) HDX-Karten war ein großer Fortschritt, denn sie bieten viel mehr Leistung. Wir können mit sehr viel mehr Tracks arbeiten, haben mehr DSP-Power, und es klingt auch noch besser – der Unterschied ist wirklich hörbar, und wir sind mit der Entscheidung sehr zufrieden. Bei LOST brauchte ich sieben HD-Systeme, jetzt genügen dafür drei HDX-Rigs:eins für Dialoge, Musik und Gruppen, eins für Effekte, Atmos und Geräusche und eins, um all die Stems aufzuzeichnen. Das war wirklich ein großer Fortschritt, der uns half, deutlich effizienter und schneller zu arbeiten.

Technicolor Toronto

Frank am Master-Touchscreen

TG: Was sind für Sie die wichtigsten Features der S6?

FM: Mit den HDX-Karten und der S6-Konsole haben wir eine sehr leistungsfähige Kombination. Einige Features, die die S6 bietet (insbesondere jetzt mit der neuesten Software-Version 1.2). Ich kann den Touchscreen nutzen oder die VCAs und VCA-Spill und die Layouts und komme immer schnell an die Tracks, die ich brauche. Das sind sehr mächtige Werkzeuge. Wenn ich aber ein Feature herausgreifen müsste, dann wäre es der Touchscreen – einfach großartig! Ich habe festgestellt, dass ich ihn wirklich ständig nutze. Ich kann durch die Tracks scrollen, meine EQ-Einstellungen verändern oder auf den Surround-Panner zugreifen, und das alles sehr schnell und effizient. Und es macht Spaß! Ja, das kann man wirklich sagen: Mit der S6 macht die Arbeit richtig viel Spaß.

“Pro Tools ist das A und O unserer Branche. Je kompetenter man damit umgehen kann – desto gefragter ist man auch …“

TG:  Können Sie Ihre Erfahrungen mit dem Avid-Team in Bezug auf die Unterstützung beim Kauf und der Installation beschreiben?

FM: Die Unterstützung durch Avid war phänomenal. Als wir (von Technicolor) die S6 bestellten – und es war das erste S6-System für zwei Operator in ganz Nordamerika –, mussten wir einfach wissen, dass wir vollen Support bekamen, um unsere Show (The Strain auf FX Network) unter diesen strikten Zeitvorgaben fertig zu stellen. Die Avid-Leute waren einfach fantastisch, sorgten dafür, dass das System schnell einsatzbereit war, und standen uns zur Verfügung, wenn wir sie brauchten. Das ist bei allem sehr wichtig – ein Produkt ist immer nur so gut wie die Menschen, die dahinter stehen, und das Avid-Team machte einen ganz hervorragenden Job.

TG: Haben Sie noch einen Rat, den Sie Studenten oder jungen Toningenieuren geben können, die in Ihre Fußstapfen treten möchten?

FM: Mein bester Rat an alle, die in der Film- und TV-Branche als Tonleute durchstarten wollen: Pro Tools ist das A und O unserer Branche.Je kompetenter man damit umgeht – desto gefragter ist man auch … Wer Pro Tools und Bedienoberflächen wie die S6 im Griff hat, hat Studios, die nach guten Tonleuten suchen, wirklich etwas zu bieten.

In Teil 2 dieses Blogposts werde ich den leitenden (technischen) Ingenieur und den Manager of Sound Services interviewen und mir ihre Erfahrungen bei der Konzeption und Integration des S6-Systems schildern lassen – und noch einiges mehr … Bis dahin!