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Avid Media Composer | First – in weniger als 7 Minuten erklärt

Mit Avid Media Composer | First fällt der Einstieg in die professionelle Videobearbeitung leichter denn je. Egal, ob Sie ein erfahrener Editor sind, der mit einer anderen Software arbeitet, oder ein kompletter Neueinsteiger: Mit diesem Crashkurs lernen Sie in unter 7 Minuten alles Wichtige über unsere kostenfreie Lösung!

Besuchen Sie auch den YouTube-Channel von Red Arrow Industries für mehr Tipps & Tricks rund um professionelles Editing. Jeden Dienstag gibt es ein neues Tutorial!

Entdecken Sie Media Composer | First!

Mit Media Composer | First unterstützt Avid junge Schnitt-Talente und ambitionierte Filmemacher jetzt noch stärker auf ihrem Karriereweg. Nutzen Sie die Tools der Profis – kostenfrei!




Media Composer | First – das Tool für die Editoren von morgen

95 Prozent aller großen Kinoproduktionen werden auf dem Media Composer geschnitten. Dazu gehören Filme wie das von den Kritikern hoch gelobte Werk Lion – Der lange Weg nach Hause oder Action-Movies wie Wonder Woman. Auch die Editoren erfolgreicher Fernsehserien wie Westworld, Transparent oder Better Call Saul setzen auf den Branchenstandard, um jede Woche wieder einen Quotenhit zu produzieren – und das unter erheblichem Zeitdruck.

Aber Meister fallen bekanntlich nicht vom Himmel, und die Editoren, die heute an großen Projekten arbeiten, haben alle einmal klein angefangen.

„Der perfekte Einstieg für alle, die dieses Programm kennen lernen wollen.”

—Catherine Haight, ACE, Editor Transparent, New Girl

Viele von ihnen haben als Assistenten Kaffee geholt, Hilfsarbeiten erledigt und Berge von Material geloggt. Und früher oder später die Chance bekommen, sich einmal mit einem Mentor an der Seite am Thema Schnitt zu versuchen und sich an einen Media Composer zu setzen. Nicht bei allen ist daraus eine Karriere als Editor geworden, aber fast alle sind so gestartet.
Unser Ziel ist es, es der nachfolgenden Generation von Medienschaffenden den Einstieg in den Media Composer und damit in den Beruf zu erleichtern. Darum gibt es den neuen Media Composer | First. Er ist perfekt geeignet für die Erstellung brillanter Videos – und völlig umsonst. Dabei bietet er viele der Tools, die sich auch in der Vollversion des Media Composer finden und denen erfahrene Editoren seit langem vertrauen.

“Ich könnte wahrscheinlich ‚Better Call Saul‘ darauf schneiden … und es ist umsonst. Wow!”

—Kelley Dixon, ACE, editor Better Call Saul, Breaking Bad

Media Composer | First umfasst alles, was man für einen professionellen Videoschnitt braucht. Mit vier Video- und acht Audio-Spuren sowie einer Vielzahl von integrierten visuellen Effekten, Übergängen, Voreinstellungen für Farbkorrekturen und Titelvorlagen kann man im Media Composer | First schnell verschiedene Ebenen – Video, Dialoge, Musik oder Soundeffekte – zusammenfügen. Und wenn man damit fertig ist, kann man das Endprodukt per One-Klick-Publishing auf Social Media-Plattformen wie YouTube teilen.
Neugierig geworden? Dann am besten gleich unsere Video-Tutorials zum Media Composer | First anschauen. Hier gibt es alle Tipps und Tricks rund um die neue Lösung. Darüber hinaus haben Sie als Teil der Avid Community die Möglichkeit, sich weltweit mit Nutzern und Experten auszutauschen und zu vernetzen.

 

 

 

“Ich bin unfassbar neidisch, dass es so etwas noch nicht gab, als ich mit dem College fertig war!”

—Colby Parker Jr, ACE, Editor Deepwater Horizon, Patriots Day

Ganz einfach die Karriere beschleunigen: mit dem neuen Media Composer | First. Geschichten erzählen, Vlogs kreieren und Visionen in Bilder umsetzen – und das umsonst. Jetzt den Media Composer | First herunterladen!

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Media Composer | First ist da!

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und deshalb unterstützt Avid junge Schnitt-Talente und ambitionierte Filmemacher jetzt noch stärker auf dem Weg in ihren Berufsalltag: mit Media Composer | First. Media Composer | First ist eine komplett neue Lösung mit zahlreichen professionellen Features, denen Nutzer des Media Composer seit langem vertrauen. Sie stellt auf einem leistungsstarken, übersichtlichen Interface ein umfassendes und trotzdem intuitiv zu nutzendes Toolset mit vielen verschiedenen Funktionalitäten bereit. Mit vier Video- und acht Audio-Spuren sowie einer Vielzahl von integrierten visuellen Effekten, Übergängen, Voreinstellungen für Farbkorrekturen und Titelvorlagen können Sie im Media Composer | First schnell verschiedene Ebenen – Video, Dialoge, Musik oder Soundeffekte – zusammenfügen und so spannende Videos auf professionellem Niveau erstellen. Mit einer One-Click-Option für das Posten auf beliebten Social Media-Kanälen wie YouTube, Vimeo und Facebook erlaubt die Lösung darüber hinaus das einfache Teilen von Inhalten.

Außerdem macht der Media Composer | First auch die Zusammenarbeit denkbar unkompliziert: Da er auf der Avid MediaCentral©-Plattform aufsetzt, kann man sich über die Avid Artist Community ganz einfach mit anderen verbinden.

Neugierig geworden? Unser siebenteiliges Videotutorial zeigt Ihnen, was der Media Composer | First alles kann. Downloaden und ausprobieren!

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Editing-Features für Journalisten: Schöner schneiden mit MediaCentral | UX

Im dritten Teil unserer Serie Next Generation Newsrooms erfahren Sie mehr über die zahlreichen Editing-Features, die MediaCentral | UX Journalisten bietet.

Heutzutage produzieren immer mehr Menschen Stories und Content, für die sich immer mehr Abnehmer finden, die dann umso mehr Kanäle bespielen. Der Druck auf Journalisten, Editoren oder Produktionsleiter, noch effizienter und rentabler zu arbeiten, steigt damit kontinuierlich. Das Ziel ist, in kürzerer Zeit mehr zu produzieren, und das bei kleineren Budgets. Kein Kinderspiel. Oder doch? Wie so oft im Leben kommt es auch hier auf die richtigen Tools an.

Die steigende Nachfrage nach Multimedia-Content, der auf verschiedensten Kanälen spielbar ist, hat einen deutlichen Einfluss auf die Rolle und den Arbeitsalltag von Journalisten. Von Nachrichtenredaktionen wird erwartet, dass sie ihre Zuschauer rund um die Uhr mit Neuigkeiten versorgen – und das oft mit einem Team, dessen Größe gleich bleibt oder sogar schrumpft. Für Journalisten heißt das, dass sie ihre Informationen aus mehr Quellen zusammensuchen, mit Dritten kooperieren, Stories und Videomaterial produzieren (und letzteres manchmal sogar editieren) sowie passende Grafiken erstellen müssen – und das in vielen Fällen, während sie noch im Außeneinsatz sind. Das Herz der journalistischen Arbeit ist das Recherchieren von Fakten und das Storytelling, aber inzwischen stehen Redaktionen zunehmend unter Druck, ihre Beiträge als erste zu veröffentlichen, um keine Zuschauer an die Konkurrenz zu verlieren.

 

Mehr Flexibilität mit Avid Tools

Das, was Journalisten darum wirklich brauchen, sind leistungsstarke und gleichzeitig einfach zu bedienende Tools, mit denen sie hochwertigen Content in kurzer Zeit produzieren können. Editing, Scripting oder Grafikerstellung sollten keine zusätzlichen Lasten sein, sondern zum Verständnis eines modernen Journalismus einfach dazugehören statt Mehraufwand darzustellen.

Dank Avid stehen Journalisten dafür zahlreiche Möglichkeiten offen: Mit MediaCentral | UX können sie Skripte verfassen, Videos ansehen und bearbeiten, Voiceovers aufnehmen, Grafiken einfügen und in der Vorschau ansehen, mehrere Systeme zeitgleich durchsuchen, Berichte direkt zur Ausstrahlung freigeben sowie auf verschiedenen Social Media-Plattformen oder der eigenen Website veröffentlichen. Dies gibt Redaktionsteams die Möglichkeit, auch dann produktiv arbeiten zu können, wenn sie im Außeneinsatz sind und nicht regelmäßig ins Büro zurückkehren können.

Wenn Sie herausfinden wollen, wie Sie einen Beitrag erstellen, Text hinzufügen, editieren und ihn direkt ins Playout oder zur Freigabe weiterschicken können, dann verpassen Sie auf keinen Fall diese Folge unserer Tutorial-Reihe.

Die anderen Folgen der Next Generation Newsrooms-Reihe finden Sie ebenfalls hier auf Avid Blogs.

Schnelle, kollaborative Medienproduktion mit MediaCentral | UX

Greifen Sie mit MediaCentral | UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform, auf Ihre Medien und Projekte zu – egal von wo aus, egal von welchem Gerät.

MEHR INFOS




Nachrichtenproduktion der Zukunft mit MediaCentral | UX

Mit Avid Everywhere und der Avid MediaCentral-Plattform unterstützt Avid Nachrichtenteams dabei, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren und diese schneller und effizienter denn je zu präsentieren – egal, ob sie im selben Studio oder auf verschiedenen Kontinenten arbeiten.

In den leicht verständlichen Video-Tutorials unserer Blogserie Next Generation Newsrooms präsentieren wir Ihnen einige zentrale Multiplattform-Tools für die Nachrichtenproduktion mit MediaCentral I UX, dem cloudbasierten Web-Frontend der Avid MediaCentral-Plattform.

Moderne Nachrichtenproduktion mit Avid

Zunächst zeigen wir Ihnen, welche neuen Kooperationsmöglichkeiten MediaCentral I UX bietet und welche hilfreichen Tools es für die Echtzeit-Produktion bereitstellt. Sie erlauben Redakteuren die Erstellung, den Zugriff, das Teilen und das Veröffentlichen von Storys unabhängig von ihrer Location – und das über verschiedene Plattformen hinweg.

Zunächst zeigen wir Ihnen, welche neuen Kooperationsmöglichkeiten MediaCentral I UX bietet und welche hilfreichen Tools es für die Echtzeit-Produktion bereitstellt. Sie erlauben Redakteuren die Erstellung, den Zugriff, das Teilen und das Veröffentlichen von Storys unabhängig von ihrer Location – und das über verschiedene Plattformen hinweg.

Außerdem erfahren Sie, wie Avid den Newsroom mobil macht, um so Nachrichtenteams im Außeneinsatz und im Studio über mobile Apps für iOS und Android miteinander zu verbinden. Diese zukunftsweisenden Apps haben gleich mehrere Vorteile: Journalisten können Neuigkeiten ohne Zeitverlust direkt vor Ort veröffentlichen oder gedruckte Skripte ersetzen, während Produzenten Meldungen von unterwegs aus freigeben können.

Erfahren Sie auch, wie Media Central I UX die Nachrichtenproduktion optimiert, indem es unterschiedlichen Redaktionen eines Netzwerks den direkten Zugriff auf das iNews-System erlaubt. Mit einer schnellen internen Suche kann jeder Nutzer Nachrichten auf jedem verbundenen System finden und auf diese zugreifen.

Grafiken sind ein integraler Bestandteil jeder Nachrichtensendung und sowohl für den Markenaufbau Ihres Senders als auch für die Zuschauerbindung elementar. Darum geht es im letzten Schritt des Tutorials um den integrierten News Graphics Workflow.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

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Berlinale 2015: Vom Profi lernen – Masterclass zum Editing von Dokumentarfilmen mit Gesa Marten

Jedes Jahr im Februar bringen die „Berlinale Talents“ 300 ausgewählte Nachwuchs-Medienschaffende aus aller Welt (Autoren, Regisseure, Produzenten, Kameraleute, Schauspieler, Redakteure, Verleiher, Production-Designer, Komponisten, Sound Designer und junge Filmjournalisten) mit Experten aus der internationalen Filmindustrie zusammen. Diese kreative Plattform hat sich zu einer der spannendsten Initiativen des an Inspirationen reichen Filmfestivals entwickelt, und ein von der Deutschen Welle jedes Jahr stattfindendes Ausbildungsprojekt wird seit 13 Jahren von Avid unterstützt. In diesem Jahr nutzte Avid darüber hinaus die Gelegenheit, Gastgeber für einen „Networking Lunch“ im Rahmen einer Masterclass der renommierten Editorin Gesa Martens zu spielen.

Als freie Cutterin hat Gesa Marten inzwischen bei mehr als 60 Filmen, darunter „Hannah“ (2006) und „LowLights“ (2009) sowie Dokumentationen wie „perestroika – reCONSTRUCTION of a Flat“ (2008), „Wo stehst du?“ (2011) und „The Order of Things“ (2013) mitgewirkt. Sie ist aber nicht nur als Cutterin aktiv, sondern geht auch in ihrer zweiten Rolle als dramaturgische Beraterin mit dem Spezialgebiet abendfüllende Dokumentarfilme und Dokumentarserien auf. Dabei wurde sie nicht nur oft für Preise nominiert, sondern konnte sich auch über wichtige Auszeichnungen in der Kategorie Best Edit (Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Kamerapreis, Filmplus Editing-Preis) freuen. Darüber hinaus ist sie Professorin für Filmbearbeitung an der Filmhochschule Babelsberg Konrad Wolf – und damit genau die Idealbesetzung für eine Masterclass zum Thema Schnitt von Dokumentarfilmen.

“Beim Filmschnitt geht es für mich nicht so sehr darum, Dinge herauszuschneiden, sondern mehr darum, wann man Dinge hineinschneidet.”

Und genau darum war der Raum der dffb (Deutsche Film- und Fernseh Akademie Berlin) auch gefüllt mit jungen Nachwuchs-Cuttern, die sich darauf freuten, aus den langjährigen Erfahrungen von Gesa Marten lernen zu können. Als Fallstudie brachte sie eine ihrer neuesten Arbeiten mit: FEMMEfille von Regisseurin Kiki Allgeier. Der Film handelt von Isabelle Caro, einer französischen Schauspielerin, die durch ihre Magersucht bekannt wurde. Nach der Vorstellung des Films diskutierte Marten mit den Teilnehmern die verschiedenen Handlungsstränge und die Möglichkeiten, die Geschichte der Schauspielerin zu erzählen, sowie die Entscheidungen, die sie treffen musste, um dieser Geschichte einen Rahmen zu geben.

Denn Martens ist der festen Überzeugung, dass auch das Schneiden eines Dokumentarfilms reines Storytelling ist: „Es geht im Grunde genommen um eine Interpretation der Ereignisse und der Charaktere. Man sucht nach den tieferen Zusammenhängen, aus denen die Geschichte besteht, und zwar auf eine sehr subjektive Art und Weise. Man muss sich ständig fragen: Welche Geschichte will ich erzählen?“

“Haltet die Organisation eures Projekts möglichst einfach – denn den Überblick über ihre Dokumentation zu behalten, das wird schon kompliziert genug.”

„Der Schlüssel zur effizienten Bearbeitung eines Dokumentarfilms ist Organisation“, erläutert Marten. „Haltet die Organisation eures Projekts möglichst einfach – denn die Geschichte zu komponieren und den Überblick über Ihre Dokumentation zu behalten, das wird schon kompliziert genug.“ Um das zu verdeutlichen, zeigte Marten, wie gut organisiert ihre Ablage und Ordnerstruktur bei FEMMEfille war.

Dabei arbeitet Marten mit einem ausgeklügelten Karteikarten-System, bei dem jede Karte mit der entsprechenden Farbe für eine Szene steht. Für Marten ist dies ein guter Weg, um den Überblick über die Struktur des Films zu behalten, ohne dabei das Gesamtbild aus den Augen zu verlieren. „Mit diesem System kann ich die Szenen, die wir bereits haben, und ihre Reihenfolge im Film diskutieren. Es ist nicht nötig, sich in zu kleinen Details zu verlieren, die Karten sollen lediglich eine Übersicht geben und dazu beitragen, die Geschichte besser zu machen, indem wir Szenen umstellen.“

Als Marten 1991 ihre Karriere begann, war das erste digitale NLE-System gerade auf den Markt gekommen, und sie arbeitete sich im Laufe der Zeit durch mehr als 10 verschiedene Systeme, bis sie zum Avid Media Composer kam – und blieb. Gesa Marten sieht die von ihr genutzte Software als ihr Werkzeug, ihren „Bleistift“ an. „Ich bin kein Technikfreak, und ich bin nicht an den allerneuesten Funktionen interessiert, obwohl ich die aktuelle Version des Media Composers nutze. Der Hauptgrund, warum ich beim Media Composer geblieben bin, ist leistungsstarke Trim-Tool. Avid hat hier mit Abstand die beste Lösung – das Trimmen auf der Timeline mit so viel Spuren und Clips begeistert mich immer wieder!“

“Es gibt keine festen Regeln zum Editieren von Dokumentarfilmen. Jedes neue Projekt ist anders, und der Stil des Films entwickelt sich während des Schneidens. Es hängt vor allem vom zur Verfügung stehenden Material ab.”

Marten schneidet nur etwa zwei Filme pro Jahr, sodass sie sich fast ausschließlich auf diese Projekte konzentrieren kann. Sie verbindet ihren Beruf mit dem Unterrichten, was sie bereits macht, seitdem sie ihr Studium der Theaterwissenschaften und Philosophie abgeschlossen hat. „Ich möchte junge Cutter unterstützten und ihnen sozusagen die Türen zu meinem Schnittplatz öffnen. Um das auch international tun, um mich zu vernetzen und sehen zu können, wie andere Cutter arbeiten, darum bin ich bei den Berlinale Talents.“

Der beste Rat, den Martens dabei jungen Editoren geben kann, ist „sich nicht auf die Techniken zu konzentrieren, sondern auf das Storytelling. Als Cutter muss man in der Lage sein, das große Ganze eines Projekts zu sehen, ohne es allerdings zu stark zu analysieren. Schaut euren Film an, als wäre er von jemand anderem. Fühlt … schaut nicht auf die Schnitte, sondern auf die Geschichte. Ich finde, ein Cutter muss einerseits sehr emotional und andererseits sehr analytisch sein. Das Geheimnis liegt in dem Wissen, wie man beides optimal kombiniert.“




Berlinale 2015: Mit den Trainees der Deutschen Welle ganz nah dran an den „Berlinale Talents“

„Berlinale Talents‘‘ ist das jährlich stattfindende Gipfeltreffen und Kreativlabor für junge Talente im Rahmen der Berlinale. Jedes Jahr zieht es über 300 Nachwuchs-Filmemacher aus 75 Ländern an die Spree, um Teil dieser Networking-Plattform zu sein.

Die Deutsche Welle ist seit 2004 Jahren Supporter der Berlinale Talents und nutzt die Veranstaltung zur Förderung des eigenen Nachwuchses: 33 Trainees sowohl aus dem journalistischen als auch dem technischen Bereich porträtieren 20 Teilnehmer der „Berlinale Talents“ in Bild und Ton. Dafür stellte die Deutsche Welle Produktionsstudio am Veranstaltungsort HAU 3 in Berlin-Kreuzberg zur Verfügung.

Wir hatten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des HAU 3 zu werfen – dem Ort, wo die Postproduktion ihren Zauber entfaltet.

Fred Oelschlegel, Ausbildungsbeauftragter der Deutschen Welle, zeigt uns, wie die Trainees, die aus 14 verschiedenen Ländern stammen, fast Tag und Nacht an der Erstellung der Portraits der Berlinale Talents arbeiten – von Dreharbeiten über Editing bis hin zum Onlinestellen auf dem Blog.

„Schon zum 13. Mal unterstützt Avid diese Initiative und stellt uns das benötigte Post-Production-Equipment zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Workflows bildet das leistungsstarke Zentralspeichersystem ISIS 5500, zusammen mit 8 Media Composer-Lizenzen“, erläutert Fred Oelschlegel. „Wir haben fünf Schnittplätze für die redaktionelle Kreativ-Arbeit und drei Media Composer Clients auf Laptops für die Trainees eingerichtet, damit sie ihr Material loggen können. Und das System läuft super.“

Wir sind glücklich, mit Avid zu arbeiten. Das System läuft super. —Fred Oelschlegel

„Wir arbeiten nicht nur während der ‚Berlinale Talents‘, sondern auch in unserem Campus ausschließlich mit Avid“, ergänzt Oelschlegel. „Darum wissen nicht nur unsere Ausbilder, sondern auch unsere Trainees, wie eine Avid-Schnittumgebung funktioniert, und so war es nur logisch, auch hier im HkAU 3 mit einer umfassenden Avid-Lösung zu arbeiten. Dieses Jahr haben wir einen Workflow in Full-HD – das zeigt, dass sich unser Produktionsstudio auch nach so langer Zeit noch weiterentwickelt.“

Christian Förster, ehemaliger Trainee und jetziger Ausbilder bei der Deutschen Welle, hat dabei die technische Seite des Projekts fest im Blick. „Avid stellt uns das Equipment für über einen Monat zur Verfügung, so dass wir hier auf der Berlinale alle möglichen Workflow-Tests durchführen können.“

Wir entschieden uns für einen integrierten AMA-Workflow, bei dem die XDCAMHD 422-Dateien direkt in ISIS 5500 kopiert werden. – Christian Förster

„Da wir nicht die Zeit für den Ingest des gesamten Materials haben, das während des Filmfestivals gedreht wird, haben wir uns für einen umfassenden ‚Start-to-finish‘-AMA-Workflow entschieden. Wir kopieren die XDCAMHD 422-Dateien direkt von den Kamerakarten in ISIS 5500 – damit haben wir auf jeden Fall die richtige Entscheidung in Sachen Workflow getroffen. Wir müssen nichts mehr transkodieren – geschnitten wird einfach mit den Original-Kameradateien.“

Marit Kober, Trainee im Bereich Technik bei der Deutschen Welle, macht es großen Spaß, das Material vor Ort am Schnittplatz in HAU 3 zu bearbeiten: „Die Erfahrung hier ist sehr wichtig für mich. Mit diesem Projekt kann ich wirklich an meine persönlichen Grenzen gehen. Ich kann alles, was ich bei der Deutschen Welle bisher gelernt habe, direkt in die Praxis umsetzen – und kann darüber hinaus noch so viel mehr lernen, indem ich einfach alles live miterlebe und hier schneide.“

Es ist wirklich etwas Besonderes, bei der Berlinale zu arbeiten. Wir arbeiten nicht nur mit der „Symphony Option“, mit der wir sehr schnell Farbkorrekturen durchführen können, sondern auch mit vielen weiteren Tools und Features der aktuellsten Media Composer-Version. —Marit Kober

‘‘Ich liebe es mit Avid zu arbeiten, weil es einfach sehr einfach zu nutzen ist. Inzwischen habe ich einen Punkt erreicht, bei dem ich nicht mehr darüber nachdenken muss, was ich tue. Ich kann also das Material schneiden, ohne auf meine Tastatur schauen zu müssen.“ Während der letzten Tage lernte ich durch die tägliche Arbeit bei den Berlinale Talents unglaublich viel. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung, die mich in meiner Entscheidung, professionelle Cutterin zu werden, bestärkt hat. Ich liebe diese Arbeit.“

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